Isiah Whitlock Jr., der Schauspieler, der für seine Darstellung des korrupten Senators Clay Davis in HBOs 'The Wire' gefeiert wurde —berühmt für sein in die Länge gezogenes 'sh**t'—, ist im Alter von 71 Jahren gestorben. Er verstarb am 30. Dezember 2025 in New York nach kurzer Krankheit, bestätigte sein Manager. «Ein brillanter Schauspieler und noch bessere Person», sagte Brian Liebman.
Isiah Whitlock Jr. starb am Dienstag, dem 30. Dezember 2025, in New York, wie sein Manager Brian Liebman über Instagram und Deadline mitteilte. Liebman schrieb: «Mit großer Trauer teile ich den Tod meines lieben Freundes und Klienten Isiah Whitlock Jr. Wenn du ihn kanntest – du hast ihn geliebt. Ein brillanter Schauspieler und noch bessere Person. Möge sein Andenken ein ewiger Segen sein.»
Whitlocks vier Jahrzehnte umspannende Karriere umfasste unvergessliche Nebenrollen in Film und Fernsehen. Er debütierte 1985 in einer Folge von 'Cagney & Lacey', gefolgt von Auftritten in 'Goodfellas' und 'Law & Order'. Der Durchbruch kam als Staatssenator Clay Davis in 'The Wire' (2002–2008), wo seine gedehnte Aussprache von 'sh**t' ikonisch wurde.
Er setzte seine Karriere mit HBOs 'Veep' als Verteidigungsminister George Maddox und Showtimes 'Your Honor' als Politiker Charlie Figaro an der Seite von Bryan Cranston fort. In FX' 'Atlanta' spielte er Raleigh, den Vater der Hauptfigur Earn. Weitere Serien umfassten 'The Good Cop'.
Als häufiger Kollaborateur von Spike Lee trat Whitlock in '25th Hour' (2002) —wo er seine Markenzeile einführte—, 'BlacKkKlansman', 'Chi-Raq' und 'Da 5 Bloods' (2020) auf. Anfang 2025 spielte er Polizeichef Larry Dokes in Netflix' 'The Residence'. Er hat zudem eine posthum erscheinende Sprechrolle im kommenden Pixar/Disney-Film 'Hoppers', der für März 2026 geplant ist.
Fans zahlen online Tribut, loben seine Vielseitigkeit und seinen Catchphrase. Whitlock hinterlässt ein Vermächtnis autoritativer, nuancierter Charaktere in Politik, Kriminalität und Komödie.