In einem Promo-Interview für Netflix' 'The Rip' sagte Matt Damon zu Joe Rogan, dass das Abgesagtwerden in Hollywood schlimmer sei als 18 Monate Gefängnis. Er reflektierte über die dauerhafte Wirkung öffentlicher Empörung, gestützt auf seine eigene Kontroverse 2021. Die Diskussion betonte die ewige Natur des Online-Zorns.
Matt Damon und Ben Affleck waren Gäste in 'The Joe Rogan Experience', um ihren neuen Netflix-Film 'The Rip' zu bewerben, einen Thriller unter der Regie von Joe Carnahan, basierend auf wahren Ereignissen mit einem taktischen Antidrogen-Team aus Miami. Das Gespräch wandte sich der Cancel Culture zu, die Rogan als 'diese Idee, dass eine Sache, die du gesagt oder getan hast, und jetzt übertreiben wir das ins Unermessliche und stoßen dich für immer aus der Zivilisation' beschrieb.Damon stimmte zu und betonte die bleibenden Folgen: 'In perpetuo... Weil ich wetten würde, dass einige dieser Leute lieber 18 Monate ins Gefängnis gegangen wären oder was auch immer, und dann rauskommen und sagen: „Ich habe meine Schuld beglichen. Wir sind fertig. Können wir das jetzt abhaken?“ Das öffentlich so ausgepeitscht zu werden, hört einfach nie auf. Und es ist das Erste, was… na ja, es wird dich bis ins Grab verfolgen'.Damons Äußerungen beziehen sich auf seinen eigenen Streit mit der Öffentlichkeit 2021. In einem Interview mit The Sunday Times erwähnte er, das F-Wort 'vor Monaten' nicht mehr zu benutzen, nachdem seine Tochter einen 'Traktat' über seine Gefahren geschrieben hatte. Das zog Kritik nach sich, worauf Damon eine Erklärung an Variety abgab: 'Ich habe in meinem Privatleben niemanden je als „f****t“ bezeichnet, und dieses Gespräch mit meiner Tochter war kein persönliches Erwachen. Ich benutze keine Beleidigungen dieser Art.' Er erläuterte das Gespräch mit seiner Tochter über den historischen Gebrauch des Wortes in Boston und seinen Schaden für die LGBTQ+-Community und fügte hinzu: 'Ich stehe an der Seite der LGBTQ+-Community'.Trotz des Aufschreis florierte Damons Karriere mit Rollen in 'Air' und 'Oppenheimer' sowie einer Hauptrolle in Christopher Nolans kommendem 'The Odyssey'. 'The Rip' basiert auf einem realen Vorfall unter Führung von Officer Chris Casiano, bei dem sein Team 24 Millionen Dollar in einem Miami-Versteck fand. Sie bemerkten Überwachungskameras und nutzten einen Geldschnüffel-Hund, der sie von außen auf die riesige Summe aufmerksam machte. Damon und Affleck bereiteten sich vor, indem sie mit echten Miami-Polizisten fuhren, während Darstellerin Catalina Sandino Moreno einen echten Beteiligten konsultierte. Der Film mit Damon, Affleck, Steven Yeun und Teyana Taylor ist nun auf Netflix streambar.