In TMZ Live sind Moderatoren Harvey Levin und Charles Latibeaudier über Michael Rapaports kontroversen Kommentar in The Traitors aneinandergeraten, in dem er andeutete, dass Colton Underwoods Vergangenheit im Schrank ihn zu einem starken Geheimnisträger mache. Die Besetzung hielt Rapaport offenbar für toxisch und feierte seine Verbannung in Folge fünf. Rapaport entschuldigte sich bei Underwood, und die beiden teilten später gegenseitigen Respekt.
Michael Rapaports Zeit in Staffel 4 von Peacocks The Traitors endete abrupt in der fünften Folge, als die Besetzung ihn nach einer hitzigen Runden Tisch-Diskussion abstimmte. Während des Austauschs implizierte Rapaport, dass Colton Underwood, ein schwuler Mann, der während seiner Suche nach einer Frau in The Bachelor im Schrank war, „besser darin ist, ein Geheimnis zu bewahren“ als andere aufgrund seiner Vergangenheit. Dieser Kommentar löste sofortigen Widerstand bei seinen Co-Stars aus, die Rapaports Verhalten während der gesamten Dreharbeiten bereits als toxisch empfanden. Eine Quelle nahe der Produktion sagte TMZ, die Besetzung sei erleichtert gewesen, als Rapaport rausgeworfen wurde, und beschrieb ihn als Schaffer einer negativem Atmosphäre auf dem Set. Gerüchte kursierten, dass Peacock die Veröffentlichung seiner letzten Folge beschleunigt habe, um die Show von seinen Handlungen zu distanzieren, in Erwartung von Zuschauer-Backlash. Ein Netzwerk-Sprecher wies dies jedoch zurück und erklärte, der Zeitpunkt sei zufällig und unabhängig von jeglichem Eingreifen. Rapaport entschuldigte sich on air bei Underwood während der Folge. Danach führten die beiden ein privates Gespräch off camera, in dem Rapaport sagte, sie hätten gegenseitigen Respekt etabliert. Der Vorfall löste eine Debatte in TMZ Live zwischen Moderatoren Harvey Levin und Charles Latibeaudier aus. Levin, der schwul ist und Jahre im Schrank verbrachte, verteidigte Rapaport und argumentierte, der Kommentar bezöge sich darauf, dass Underwood sein Geheimnis vor Millionen im nationalen Fernsehen bewahrt habe. Levin teilte mit, dass er nicht beleidigt war und sogar zustimmte, dass Zeit im Schrank Geheimhaltungsfähigkeiten aufbauen kann, obwohl er gegen das Erzwingen eines Schrankbleibens sei. Latibeaudier widersprach und nannte die Aussage homophob und vergleichbar mit dem Spott über jemanden, der nicht offen seine Wahrheit lebt. Er sagte, er würde eine solche Bemerkung nie gegenüber Levin oder sonst jemandem machen. Die Debatte wurde für Zuschauerabstimmungen offen gelassen. Kein weiterer Kommentar von Rapaport war zum Zeitpunkt der Berichterstattung verfügbar.