Dick Wolf, der Produzent hinter der Law & Order-Franchise, hat Kevin Arkadie, seinen Mitstreiter bei der bahnbrechenden Serie New York Undercover, nach Arkadies Tod im Alter von 68 Jahren die Ehre erwiesen. Das Duo schuf die Show gemeinsam, die während ihrer Ausstrahlung von 1994 bis 1999 neue Wege in der Fernsehdiversität ebnete.
Kevin Arkadie, ein Fernsehautor und -produzent, bekannt für seine Arbeit an mehreren gefeierten Serien, ist diese Woche im Alter von 68 Jahren verstorben. Sein Tod wurde in einer Erklärung von Dick Wolf bekanntgegeben, mit dem er New York Undercover co-kreiert hatte, ein Fox-Drama, das vier Staffeln zwischen 1994 und 1999 ausgestrahlt wurde.
New York Undercover war wegweisend als erstes Polizeidrama mit zwei farbigen Hauptdarstellern: Malik Yoba als Detective J.C. Williams und Michael DeLorenzo als Detective Eddie Torres. Die Serie folgte den Undercover-Detektiven des Vierten Reviers in New York City bei der Untersuchung von Verbrechen und bandenbezogenen Fällen. Das Ensemble-Cast umfasste auch Patti D’Arbanville-Quinn, Lauren Velez, Jonathan LaPaglia, Marisa Ryan, Josh Hopkins und Tommy Ford. Produziert von Universal Television und Wolf Films, brachte die Show eine frische Stimme ins Genre.
In seiner Ehrung hob Wolf Arkadies Einfluss hervor: „Kevin brachte die Stimme der nächsten Generation in Polizeiserien und war maßgeblich daran beteiligt, Diversität in den Vordergrund des Netzwerkfernsehens zu rücken. Wir werden ihn alle vermissen.“ Wolf, bekannt für die Schaffung der Franchises Law & Order, Chicago und FBI, würdigte Arkadie für den Fortschritt bei der Bildschirmrepräsentation.
Arkadies Karriere reichte über New York Undercover hinaus. Er steuerte Episoden zu CBS’ Chicago Hope, ABCs NYPD Blue und FX’ The Shield bei. Zuletzt arbeitete er an BET-Serien wie Sacrifice und The Quad und zeigte seine Vielseitigkeit im dramatischen Erzählstil.
Die Nachricht von Arkadies Tod regt zur Reflexion über sein Vermächtnis an, Diversität in Prime-Time-Fernsehen in den 1990er Jahren zu fördern, einer Zeit, in der solche Repräsentation selten war.