ITIA klagt Wimbledon-Siegerin Vondrousova wegen Verweigerung eines Dopingtests an

Die International Tennis Integrity Agency hat die Wimbledon-Siegerin im Einzel von 2023, Marketa Vondrousova, wegen der Verweigerung eines Dopingtests im Dezember 2025 angeklagt. Die tschechische Spielerin führte psychische Probleme und die Angst vor einem nächtlichen Besuch der Tester als Gründe für ihre Verweigerung an. Eine vorläufige Sperre wurde nicht verhängt, sodass sie bis zum Abschluss des Verfahrens weiter antreten darf.

Marketa Vondrousova, die 26-jährige ehemalige Nummer 6 der Welt, droht eine Sperre von bis zu vier Jahren nach einem Vorfall am 3. Dezember 2025, als Dopingkontrolleure gegen 20:15 Uhr und damit außerhalb ihres festgelegten Testfensters bei ihr zu Hause erschienen. Traumatisiert durch jahrelange Hassnachrichten, Drohungen und den Einbruch bei ihrer tschechischen Kollegin Petra Kvitova im Jahr 2016, weigerte sich Vondrousova, die Tür zu öffnen. Ärzte diagnostizierten bei ihr später eine akute Belastungsreaktion und eine generalisierte Angststörung während der Begegnung, wie sie am Freitag in einer Erklärung auf Instagram ausführte. Aufgrund einer Schulterverletzung hat sie seit Januar kein Einzel mehr bestritten und beschrieb eine anhaltende Erschöpfung durch Druck und Schlafprobleme. Vondrousova schrieb: „Die Angst hat mein Urteilsvermögen getrübt, und ich konnte die Situation einfach nicht rational verarbeiten.“ Ein Sprecher der ITIA bestätigte die Anklage gemäß dem Anti-Doping-Protokoll für Tennis, lehnte jedoch weitere Kommentare ab und wies darauf hin, dass eine Untersuchung laufe, deren Ergebnisse in Kürze erwartet würden. Ihr Anwalt, Dr. Jan Exner, kündigte an, die Anklage vollumfänglich anzufechten. „Marketa ist ein Mensch, keine Maschine“, sagte er und betonte dabei Protokollfehler seitens der Tester sowie ihre dokumentierten psychischen Belastungen. Exner erwartet eine Entlastung noch vor dem Sommer. Obwohl sie spielberechtigt ist, kündigte Vondrousova eine Pause an, um ihre psychische Gesundheit in den Vordergrund zu stellen, wodurch sie wahrscheinlich das am 20. April beginnende Madrid Open nach ihrem kürzlichen Einsatz im Doppel beim Billie Jean King Cup verpassen wird.

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