Ivo verbietet Betrieb im Jugendheim Vemyra

Die Gesundheits- und Sozialinspektion (Ivo) hat ein sofortiges Verbot der Fortsetzung des Betriebs im SiS-Jugendheim Vemyra in Sollefteå beschlossen. Die Entscheidung wird durch schwere Mängel begründet, einschließlich gewalttätiger Vorfälle und Mängel in der Kompetenz des Personals. SiS plant, Berufung einzulegen.

Am Freitag hat die Gesundheits- und Sozialinspektion (Ivo) beschlossen, den Fortbetrieb des SiS-Jugendheims Vemyra in Sollefteå zu verbieten. Das Verbot tritt sofort in Kraft, und der Betrieb muss bis Mittwoch, den 19. November, eingestellt werden. Derzeit leben sechs Jugendliche im Heim, so SiS-Pressesprecher Jesper Lindberg.

Die Entscheidung folgt auf eine Inspektion von Ivo, die mehrere schwere Mängel aufdeckte. Ivo nennt folgende Gründe: wiederholte sehr schwere gewalttätige Vorfälle in Form von Unruhen oder unruhestiftenden Ereignissen; erhebliche Mängel in der Kompetenz des Personals; unsichere und ungeeignete Räumlichkeiten; und SiS hat nicht ausreichend kraftvoll oder mit der erforderlichen Dringlichkeit gehandelt, um die schweren Probleme zu beheben.

«Die Aufsicht hat gezeigt, dass eine so erhebliche und unmittelbare Gefahr für das Leben, die Gesundheit und die persönliche Sicherheit der Betroffenen besteht, dass ein Verbot des Fortbetriebs notwendig ist,» sagt Pia Karlsson, Einheitsleiterin bei Ivo, in einer Pressemitteilung.

SiS beabsichtigt, gegen die Entscheidung Berufung einzulegen. «Wir werden gegen die Entscheidung von Ivo Berufung einlegen. Wir teilen nicht die Einschätzung von Ivo zur aktuellen Situation in Vemyra. Wir werden auch beantragen, dass das Verwaltungsgericht über eine Einstweilige Verfügung entscheidet, was bedeutet, dass die Entscheidung zur sofortigen Schließung des Betriebs vorerst nicht gilt. Alles, um uns mehr Zeit zu geben,» sagt Jesper Lindberg zu SVT.

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