Der indische Außenminister S. Jaishankar erklärte beim Ostasien-Gipfel in Manila, dass internationale Schifffahrtswege sicher und ungehindert bleiben müssen. Er rief zum Dialog auf, um Konflikte im Persischen Golf und in Myanmar zu lösen.
Am 23. Juli betonte Jaishankar auf dem 21. Ostasien-Gipfel, dass Angriffe auf Seeleute, zivile Schifffahrt oder Infrastruktur nicht hingenommen werden könnten. Er bezeichnete die Weltordnung als unsicher und volatil und forderte einen rechtlich bindenden Verhaltenskodex für das Südchinesische Meer, der im Einklang mit dem UN-Seerechtsübereinkommen (UNCLOS) von 1982 steht. Indien wird in diesem Jahr eine Konferenz zur maritimen Sicherheit des EAS in Kochi sowie ein maritimes Kulturerbe-Festival in Lothal ausrichten. Jaishankar unterstützte zudem die Bemühungen der ASEAN um eine politische Lösung in Myanmar und bekräftigte Indiens Null-Toleranz-Politik gegenüber dem Terrorismus. Das indische Außenministerium wies die Äußerungen des pakistanischen Vertreters Ishaq Dar zu Kaschmir und dem Indus-Wasservertrag als grundlos zurück. Es stellte fest, dass der Vertrag seit einem Terroranschlag in Pahalgam am 20. April 2025 ruht.