Japan und die Vereinigten Staaten haben sich darauf geeinigt, bei der Gewinnung seltener Erden aus dem Meeresboden in der Nähe einer Pazifikinsel zusammenzuarbeiten, um die Abhängigkeit von China zu verringern. Ein Demonstrationsversuch zur Bergung von Schlamm, der diese Mineralien enthält, beginnt im Januar nahe Minamitorishima. Premierministerin Sanae Takaichi betonte die Bedeutung der Diversifizierung der Versorgungsquellen für beide Länder.
Japan und die Vereinigten Staaten werden ihre Kräfte bündeln, um Seltene Erden in den Gewässern um eine kleine Pazifikinsel zu gewinnen, im Rahmen einer Vereinbarung, um ihre Abhängigkeit von China bei diesem kritischen Mineral zu reduzieren.
Die Insel Minamitorishima liegt etwa 1.950 Kilometer südöstlich des Zentrums von Tokio, wo Umfragen reichen Schlamm mit hohen Gehalten an Seltenen Erden identifiziert haben. Im Januar wird die japanische Regierung einen Demonstrationsversuch starten, um diesen Schlamm aus einer Tiefe von 6.000 Metern in der Nähe der Insel zu bergen.
Premierministerin Sanae Takaichi erklärte am Donnerstag im Parlament: „Die Sicherung verschiedener Wege zur Beschaffung seltener Erden ist für Japan und die USA wichtig.“ Sie fügte hinzu: „Wir werden auch konkrete Wege für die Zusammenarbeit zwischen Japan und den USA bei der Entwicklung seltener Erden in den Gewässern um Minamitorishima in Betracht ziehen.“
Diese Zusammenarbeit zielt darauf ab, die bilateralen Beziehungen zu stärken und strategische Ressourcen zu sichern. Seltene Erden sind essenziell für Elektronik und erneuerbare Energietechnologien, was die Stabilität der Versorgung zu einer zentralen internationalen Angelegenheit macht.