Japanische fair-trade-kommission genehmigt fusionen von schiffbauunternehmen aus sicherheitsgründen

Die Japanische Fair Trade Commission plant, Fusionen und Übernahmen unter inländischen Schiffbauunternehmen sowie gemeinsame Beschaffung kritischer Rohstoffe zur Stärkung der wirtschaftlichen Sicherheit zu genehmigen. Mit Blick auf China wird auch der Informationsaustausch unter Unternehmen, die Übernahmeangebote aus dem Ausland erhalten, erlaubt. Der Schritt soll die internationale Wettbewerbsfähigkeit japanischer Firmen steigern und Technologielecks verhindern.

Die Japanische Fair Trade Commission (JFTC) plant, festzustellen, dass Fusionen und Übernahmen unter inländischen Schiffbauunternehmen sowie die gemeinsame Beschaffung kritischer Rohstoffe wie Seltene Erden keine Probleme unter dem Antimonopolgesetz darstellen. Diese Initiative zielt darauf ab, die wirtschaftliche Sicherheit zu stärken und die internationale Wettbewerbsfähigkeit japanischer Unternehmen zu verbessern, während sie Technologielecks ins Ausland verhindert.

Unternehmen haben sich Berichten zufolge zögerlich gezeigt, solche Maßnahmen zu ergreifen, aus Angst vor Verstößen gegen Fusionsbeschränkungen oder der Bildung von Kartellen unter dem Antimonopolgesetz. Um dies zu adressieren, zielt die JFTC darauf ab, ihre Haltung zu klären und wird ihre Ansichten bald bei einer Expertenrunde des Ministeriums für Wirtschaft, Handel und Industrie vorstellen.

Die JFTC erwartet, der Runde mitzuteilen, dass Fusionen zwischen inländischen Unternehmen, deren Betriebe bereits in einem oligopolistischen Zustand auf dem heimischen Markt sind, keine antimonopolen Bedenken auslösen, wenn es starke ausländische Wettbewerber gibt, was zu einem relativ geringen Einfluss auf den Wettbewerb führt. Der Schiffbau-Sektor steht vor wachsenden Bedürfnissen nach großangelegten Investitionen durch Integration, um die internationale Wettbewerbsfähigkeit zu sichern, aber Fusionsvorschriften haben Diskussionen behindert. Die Position der JFTC soll diese Gespräche erleichtern.

Zusätzlich wird die JFTC Informationsaustausch und gemeinsame Beschaffung kritischer Mineralien und anderer Materialien erlauben, um sich auf mögliche Versorgungsstörungen vorzubereiten, angesichts der hohen Abhängigkeit von ausländischen Lieferungen wie Seltenen Erden. Bei schweren Engpässen an kritischen Rohstoffen werden solche Austausche zu wirtschaftssicherheitlichen Zwecken grundsätzlich nicht als Verstöße gegen das Antimonopolgesetz betrachtet.

Um Technologielecks durch Übernahmen oder Allianzen mit ausländischen Unternehmen zu verhindern, wird die JFTC klären, dass der Informationsaustausch zwischen einem Zielunternehmen und anderen Firmen, relevanten Ministerien, Behörden oder Branchenverbänden das Antimonopolgesetz nicht verletzt. Diese Politik, mit Blick auf China, unterstützt japanische Firmen gegen ausländische Angebote.

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