Jimmy Walker, Gewinner der PGA Championship 2016, testet Regular-Flex-Graphit-Eisenschäfte, um seinen Schwungaufwand potenziell zu erleichtern. Die Schäfte erzeugen höhere Ballgeschwindigkeiten bei Erhalt von Spin und Launch. Dieser Test unterstreicht einen Wandel von traditionellen schweren Stahl-Schäften auf der PGA Tour.
Jimmy Walker hat mit dem Testen von Fujikuras Axiom 75R-Eisenschäften begonnen, die leichter und weicher sind als die schweren Stahloptionen wie Dynamic Gold X100 oder Project X 6.5, die auf der PGA Tour üblich sind. Laut einer Diskussion im GOLF’s Fully Equipped-Podcast hat Walkers Test mit diesen Regular-Flex-Graphitschäften in einem 7-Eisen beeindruckende Ergebnisse geliefert. Seine typische Ballgeschwindigkeit mit einem 7-Eisen liegt bei 128 bis 130 mph, mit den Axiom-Schäften erreichte er jedoch 135 bis 136 mph bei 6.600 U/min Spin und hohem Launch. Walker berichtete, nur mit 80 Prozent Aufwand geschwungen zu haben, was es ihm ermöglichte, den Schläger ohne maximale Anstrengung zu drehen. Dieser Ansatz ist an Tagen attraktiv, an denen Spieler nicht auf dem Höhepunkt sind, obwohl Co-Host Jake Morrow auf die Herausforderung hinwies, konsequent zurückzuhalten. Der andere Co-Host Johnny Wunder teilte mit, dass Walker auch bei härterem Schwung gut performt. Die Idee entstand, als Walker den Driver seines Vaters mit einem Regular-Flex-Fujikura-Ventus-Schaft ausprobierte und seine üblichen Ballgeschwindigkeiten ohne befürchtete Linksmisser erreichte. Das führte ihn in einen Golfshop, wo er nach Überlegung leichterer Stahlschäfte zu den Axioms griff. Walker, bekannt als Elite-Ballstriker, könnte sich gut an das Tip-Stiff-Profil der Schäfte anpassen. Während Graphitschäfte typischerweise für langsamere Schwunggeschwindigkeiten gedacht sind, deutet Walkers Erfolg auf Potenzial für schnellere Schwünge auf der Tour hin. Der Podcast untersucht, ob solche Optionen bei Profis Anklang finden könnten.