John Lydon erweiterte seine Aussagen zum Ausbleiben von Kontaktaufnahme seiner Sex Pistols-Bandkollegen nach dem Tod seiner Frau Nora 2023, indem er Jahrzehnte voller Fehden detaillierte, von einer Klage 2021 wegen der Miniserie *Pistol* bis hin zu streitbeladenen vergangenen Tourneen. Der Punk-Frontmann schließt Wiedervereinigungen strikt aus, während die Band ohne ihn weitermacht.
In einem kürzlichen Interview mit The Times sprach John Lydon (aka Johnny Rotten) nicht nur über das Ausbleiben von Kontaktaufnahme seiner Bandkollegen Steve Jones, Paul Cook und Glen Matlock nach Noras Tod —wie zuvor berichtet—, sondern ging auch auf die tief verwurzelten Konflikte ein, die die Gruppe prägen.
Ein Schlüsselmoment war der Rechtsstreit 2021, als Jones und Cook Lydon verklagten, um Danny Boyles Miniserie Pistol, basierend auf Jones' Memoiren, trotz Lydons Opposition zu erlauben. Die anderen setzten sich per 'Mehrheitsregel-Abkommen' durch und überstimmten sein Veto. Lydon nannte die Serie 'schrecklich', verglich sie mit etwas über 'the Partridge Family' und bedauerte seinen Ausschluss.
Seitdem haben Jones, Cook und Matlock Sex Pistols mit Frank Carter als Sänger für Tourneen neu gegründet, während Lydon Wiedervereinigungsgerüchte rundweg ablehnte: 'Nein.' Historische Risse reichen tief: Bei einer Reunion-Tour 2008 erinnerte sich Jones, sein eigenes Handgelenk 'brechen' wollen zu haben, um früh zu entkommen, und sagte, er 'wolle nie wieder mit [Lydon] abhängen'. Matlock bezeichnete Lydons Verhalten als 'kindisch'. 2017 blockte Cook eine 50-Jahre-Jubiläumstour zu Never Mind the Bollocks ab und sagte: 'Wir würden es nicht wollen... Und ich will es sowieso nicht mit John machen', wobei Jones hinzufügte, seit 2008 keine 'Freundschaft' mehr mit Lydon zu haben.
Zukunftspläne: Die reformierten Sex Pistols und Lydons Public Image Ltd. haben überlappungsfreie europäische Termine nächsten Sommer, ohne angekündigte US-Tourneen.