Jon Rahm hat seinen 18-monatigen Einspruch gegen die Sanktionen der DP World Tour am 10. März zurückgezogen, womit die vorübergehenden Mitgliedschaftsprivilegien, einschließlich der Teilnahme am Ryder Cup 2025, aufgehoben wurden, aber er weigert sich, über 3 Millionen Dollar Strafe zu zahlen. Dies folgt auf seine frühere Ablehnung eines bedingten Vergleichsangebots, da die Spannungen wegen der Konflikte mit LIV Golf anhalten. Teil der Serie 'Jon Rahm DP World Tour Dispute'.
Nach seiner Ablehnung einer bedingten Entlassung aus der DP World Tour Ende Februar - die die Zahlung von Geldstrafen, die Rücknahme von Einsprüchen und die Teilnahme an mehr als sechs Turnieren voraussetzte (siehe frühere Berichterstattung) - zog Jon Rahm am 10. März seinen Einspruch gegen die 18-monatigen Sanktionen formell zurück. Mit dieser Entscheidung endet der Interimsstatus, der seine Mitgliedschaftsprivilegien wie die Teilnahme an DP World Tour-Events und die Berechtigung zur Teilnahme am Ryder Cup 2025 in Bethpage Black aufrechterhalten hatte.
Da er an der LIV Golf South Africa in Johannesburg teilnimmt, die sich mit der Hainan Classic der DP World Tour überschneidet, muss Rahm mit weiteren Suspendierungen und Geldstrafen wegen unerlaubter Teilnahme an kollidierenden Veranstaltungen rechnen. Er hat ausdrücklich erklärt, dass er die aufgelaufenen Geldstrafen von über 3 Millionen Dollar nicht bezahlen wird.
Rahm hatte zuvor das Angebot der Tour als erpresserisch kritisiert, da er nur das übliche Minimum von vier Veranstaltungen (einschließlich der Spanish Open) statt sechs bis acht forderte. Der CEO der DP World Tour, Guy Kinnings, verteidigte die Bedingungen als fair und vorteilhaft für die Tour.
Andere LIV-Spieler reagierten anders: Tom McKibbin, David Puig und Elvis Smylie akzeptierten die Freigabe und planen zusätzliche Starts wie bei den Hero Indian Open; die Südafrikaner Branden Grace und Dean Burmester traten zurück. Ein Schiedsgericht bestätigte 2023 ähnliche Sanktionen.
Die Geschichte wirkt sich auf künftige Ryder Cups aus, insbesondere auf den 2027 in Irland, der eine aktive Mitgliedschaft, Mindestteilnehmerzahlen für Veranstaltungen und verhängte Geldstrafen erfordert. Rahm strebt vier Turniere an, muss aber mit Komplikationen rechnen.