Jotun Ägypten hat in den vergangenen drei Jahren mehr als 100 Millionen US-Dollar in seine Produktionsstätte in der 10th of Ramadan City investiert. Zudem hat das Unternehmen mit der lokalen Fertigung von passiven Brandschutzprodukten begonnen. Die Exporte stiegen im Jahresvergleich um mehr als 50 Prozent.
Ibrahim El Shamy, CEO von Jotun Ägypten, gab dies am Rande einer Pressekonferenz zur Einführung des Produkts SteelMaster bekannt. Er erklärte, das Unternehmen habe bereits nach Libyen, Kenia und in die Vereinigten Staaten exportiert und erschließe derzeit weitere Märkte. Das Unternehmen betrachtet Ägypten als strategisches Zentrum für die afrikanischen Märkte. Die Anlage in der 10th of Ramadan City wurde vor zwei Jahren eingeweiht und ist heute das größte Werk des Unternehmens in der Region. Jotun nahm seine Geschäftstätigkeit in Ägypten 1986 mit dem ersten Werk in Ismailia auf. Trotz geopolitischer Herausforderungen verzeichnen die Exportlieferungen ein starkes Wachstum. Die lokale Produktion von passiven Brandschutzprodukten ist in Ägypten erstmals angelaufen. Die neue Fertigungslinie soll die Inlandsnachfrage decken und Exporte im Einklang mit den Plänen zur Erhöhung des lokalen Anteils an der Wertschöpfung unterstützen.