JSS-Lehrer in Murang'a fordern feste Stellen und bessere Bezahlung

Hunderte von Lehrern an Junior Secondary Schools im Kreis Murang'a haben protestiert und fordern eine Bestätigung in festen Positionen vor der Schulumöffnung im Januar 2026. Die Praktikumslehrer, die mit auslaufenden Verträgen und niedrigen Zulagen konfrontiert sind, kritisieren die Regierung wegen Budgetlücken und mangelnder Klarheit der Teachers Service Commission. Lokale Führer und Gewerkschaften schließen sich den Aufrufen zu schnellem Handeln an inmitten anhaltender Lehrermangel in öffentlichen Schulen.

Im Kreis Murang'a haben Hunderte von Lehrern an Junior Secondary Schools (JSS) am Samstag, den 8. November 2025, Demonstrationen abgehalten und forderten feste und pensionsberechtigte Stellen vor der Schulumöffnung im Januar 2026. Diese Lehrer sind Teil von fast 20.000 bundesweit im November 2024 als Praktikanten rekrutierten und im Januar 2025 eingesetzten Lehrern, deren einjährige Verträge im Dezember 2025 auslaufen, ohne Regierungsversicherungen für Festanstellungen.

Die Demonstranten äußerten tiefe Frustration über die Unsicherheit, die sie als Störung ihres Lebens beschreiben. Ohne klare Kommunikation der Teachers Service Commission (TSC) zum Übergangsprozess fürchten viele anhaltende Unsicherheit. Ein zentraler Vorwurf ist die monatliche Zulage von 17.000 Ksh, die angesichts steigender Kosten für Miete, Transport und Grundbedürfnisse in der aktuellen Wirtschaftslage als unzureichend gilt.

Unterstützt von lokalen Führern, Aktivisten der Zivilgesellschaft und Gewerkschaftsvertretern drängten die Lehrer auf sofortiges Eingreifen der Regierung. Sie kritisierten das Budget 2025/2026 dafür, nicht genügend Mittel für ihre Einstellung vorzusehen, und warfen der TSC vor, keinen Fahrplan und Zeitrahmen zu haben, warnten davor, dass ein weiteres Praktikumsjahr ihre Verträge verletzen würde.

Derweil haben Präsident William Ruto und Bildungsminister Julius Ogamba versprochen, bis Januar 2026 24.000 neue Lehrer einzustellen, um den Mangel in öffentlichen Schulen zu bekämpfen. Details zur Verteilung dieser Stellen auf JSS-, Sekundar- und Primarniveaus bleiben jedoch unklar. Öffentliche Schulen, insbesondere in abgelegenen und marginalisierten Gebieten, kämpfen weiterhin mit hohen Schüler-Lehrer-Verhältnissen.

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