Die Festlegung von Idul Fitri 1447 Hijriyah im Jahr 2026 wird voraussichtlich zwischen der Regierung und Muhammadiyah unterschiedlich ausfallen. Das Ministerium für Religionsangelegenheiten schätzt den Feiertag auf den 21. März, während Muhammadiyah ihn auf den 20. März festlegt. Der Unterschied resultiert aus Berechnungen der Position des Mondsichels am Ende des Ramadan.
Die Festlegung des Datums für Idul Fitri 1447 H bzw. 1 Syawal im Jahr 2026 wird voraussichtlich erneut zwischen der Regierung durch das Ministerium für Religionsangelegenheiten (Kemenag) und der islamischen Organisation Muhammadiyah unterschiedlich ausfallen, ähnlich wie der Beginn des Ramadan in diesem Jahr. Muhammadiyah hat Idul Fitri auf den 20. März 2026 festgelegt. Kemenag schätzt hingegen, dass es einen Tag später, am 21. März 2026, sein könnte. Arsad Hidayat, Direktor für Islamische Religionsangelegenheiten und Scharia-Entwicklung bei Kemenag, gab diese Schätzung nach einer Diskussion im Kemenag-Büro an der Jalan MH Thamrin in Jakarta am Montag (9. März 2026) ab. „Es wird geschätzt, dass Lebaran am 21. stattfindet“, sagte Arsad. Die Schätzung basiert auf astronomischen Berechnungen der Position des Mondsichels am 29. Ramadan 1447 H. Laut Arsad wird die Mondhöhe in Indonesien niedrig bleiben, bei etwa 0 bis 3 Grad, am höchsten in Aceh. Die Elongation beträgt etwa 4 bis 6 Grad. Obwohl die Höhe in einigen Gebieten den Anforderungen nahekommt, erfüllt die Elongation nicht die Sichtbarkeitskriterien nach MABIMS-Standards (Mechanism for the Astronomical Calculation of Islamic Calendar). „Basierend auf der Hisab-Berechnung beträgt die Hilal-Höhe etwa 0 bis 3 Grad... Bei der Elongation etwa 4 bis 6 Grad“, erläuterte Arsad. Die MABIMS-Kriterien für Imkanur Rukyat erfordern eine minimale Elongation von 6,4 Grad, sodass der Mondsichel als noch nicht sichtbar gilt. Arsad betonte, dass die offizielle Entscheidung auf die Ergebnisse der Isbat-Sitzung am 19. März 2026 wartet. Kemenags Direktor für Islamische Religionsangelegenheiten Arsad Hidayat stellte auch fest, dass die Hisab-Berechnungen die Position des Mondsichels am Ende des Ramadan als unzureichend ergeben.