Ramadan 2026 beginnt am 19. Februar

Der Fastenmonat Ramadan 2026 startet am Abend des 18. Februars und endet am 19. März. Gläubige Muslime und Muslimas verzichten tagsüber auf Essen, Trinken und weitere Bedürfnisse, um Selbstbeherrschung und Mitgefühl zu üben. Das Zuckerfest markiert das Ende am 20. März.

Ramadan ist der neunte Monat des islamischen Mondkalenders und gilt als Fastenmonat für etwa 1,9 Milliarden Anhängerinnen und Anhänger des Islam. Er beginnt 2026 am Abend des 18. Februars, wobei der erste Fastentag der 19. Februar ist. Der Monat endet am Abend des 19. März, gefolgt vom Zuckerfest (Eid al-Fitr), das am 20. März startet und traditionell drei Tage dauert (20. bis 22. März). Aufgrund des mondbasierten Kalenders können die Daten je nach Sichtung regional variieren.

Das Fasten gehört zu den fünf Säulen des Islams: Glaubensbekenntnis (Schahada), tägliches Gebet (Salat), Wallfahrt nach Mekka (Hadsch), Armensteuer (Zakat) und Fasten (Saum). Es basiert auf Koranvers 2:183: „Ihr, die ihr glaubt, euch ist das Fasten vorgeschrieben, wie es denen vorgeschrieben war, die vor euch waren, damit ihr vielleicht gottesfürchtig werdet.“ Ziel ist die Entwicklung von Mitgefühl, Selbstdisziplin und einer vertieften Beziehung zu Gott. Ausgenommen sind Kranke, Ältere, Schwangere, Reisende und Kinder; versäumte Tage können nachgeholt werden.

Von der Morgendämmerung (Fadschr) bis Sonnenuntergang verzichten Fastende auf Essen, Trinken, Rauchen und sexuelle Beziehungen. Das Fastenbrechen (Iftar) beginnt mit einer Dattel und Wasser, gefolgt von Gebet und Mahlzeit in Familie oder Moschee. Wichtiges Verhalten umfasst das Vermeiden von Streit und Beleidigungen für innere Reinigung. Ein Höhepunkt ist die Lailat al-Qadr, die Nacht der ersten Koran-Offenbarung an den Propheten Mohammed.

Ramadan fördert Reflexion über Verzicht und gute Taten, stärkt Gemeinschaftsgefühl in Familie und Moscheen. Das Zuckerfest, auch Ramazan Bayramı in der Türkei oder Hari Raya Aidilfitri im malaiischen Raum genannt, beinhaltet Süßspeisen, Geschenke für Kinder und Besuche mit Grüßen wie „Eid Mubarak“.

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