Der Kenya Forest Service hat Behauptungen in sozialen Medien zurückgewiesen, wonach ein Abschnitt des Menengai-Krater-Waldes geraubt wurde. Die Behörde gibt an, dass die Waldgrenzen intakt bleiben und kein privater Entwickler übernommen hat. Die Verwirrung entsteht durch laufende Zäunarbeiten im Rahmen eines vom African Development Bank finanzierten Naturschutzprojekts.
Der Kenya Forest Service (KFS) veröffentlichte am Freitag, den 7. November 2025, eine Erklärung, um Behauptungen in sozialen Medien zu entkräften, wonach ein Abschnitt des Menengai-Krater-Waldes im County Nakuru geraubt wurde. Die Behörde betont, dass kein Teil des gazettierten Waldes von privaten Entwicklern übernommen wurde, wobei die Grenzen intakt bleiben, wie von KFS-Vermessern bestätigt.
„Der Kenya Forest Service weist alle Vorwürfe des Landraubs im Menengai-Krater-Gebiet kategorisch zurück. Die Waldgrenzen sind klar markiert und bleiben intakt, wie von KFS-Vermessern überprüft“, hieß es in der Erklärung des Dienstes.
Laut KFS rührt die Verwirrung von laufenden Zäunarbeiten um den Wald her, die einige mit einer privaten Landabgrenzung verwechselt haben. Der genannte Bereich liegt außerhalb der gazettierten Waldgrenze und ist kein Teil des geschützten Gebiets.
Die Zäunung ist Teil eines legitimen Naturschutzprojekts, das vollständig von der African Development Bank über das GreenZones Development Support Project Phase II finanziert wird. Sie umfasst etwa 55 Kilometer um 6.014 Hektar des Menengai-Waldes und zielt darauf ab, den Schutz zu verbessern, unerlaubte Aktivitäten abzuschrecken und die Sicherheit für Besucher und benachbarte Gemeinschaften zu gewährleisten.
Vor dem Start wurden alle erforderlichen Verfahren eingehalten, einschließlich öffentlicher Beteiligung für Transparenz und Einbindung der Gemeinschaft. Der Menengai-Wald spielt eine entscheidende Rolle bei der Erhaltung der Biodiversität, der Unterstützung des Ökotourismus und als Schlüssel-Wassereinzugsgebiet für das County Nakuru und die Umgebung.
„Der Dienst fordert die Öffentlichkeit auf, wachsam zu bleiben und verdächtige Aktivitäten in oder nahe Waldgebieten umgehend dem nächsten KFS-Büro zu melden“, fügte er hinzu. Das KFS hat zugesichert, dass Maßnahmen ergriffen werden, um Wälder wie Menengai vor den zunehmenden Bedenken hinsichtlich Versuchen, geschützte grüne Räume landesweit zu rauben, zu schützen.