Der schwedische Ministerpräsident Ulf Kristersson besucht Kiew zum vierten Jahrestag der großangelegten russischen Invasion in die Ukraine. Er trifft Präsident Wolodymyr Selenskyj und andere nordisch-baltische Führer. Kristersson bekräftigt die Unterstützung für die Ukraine, solange Selenskyj an US-vermittelten Gesprächen glaubt.
Zum vierten Jahrestag der großangelegten russischen Invasion am 24. Februar 2022 traf Ministerpräsident Ulf Kristersson mit dem Zug in Kiew ein, zusammen mit anderen nordisch-baltischen Führern. Während des Besuchs traf er den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj. Kristersson betonte die Unterstützung Schwedens für die Ukraine. „Solange Selenskyj an den Gesprächen glaubt, bei denen die USA Vermittler sind, hat er unsere Unterstützung“, sagte er in Kiew. Er bezweifelte die Absichten Russlands: „Laut Ukraine glaubt die USA, dass Russland Frieden will. Aber wir sehen absolut nichts, was darauf hindeutet.“ Der Ministerpräsident beschrieb die Lage an der Front positiv: „Die gute Nachricht ist, dass sie die Russen an der Front in Schach halten“, hieß es in Berichten aus dem Besuch. Der Besuch fällt mit dem Jahrestag des Krieges zusammen, der vor vier Jahren begann. In verfügbaren Quellen werden keine weiteren Details zu den Treffen oder spezifischen Abkommen genannt. Kristerssons Besuch unterstreicht die fortgesetzte nordische Unterstützung für die Ukraine im Konflikt mit Russland.