Inter Miami hat im MLS-Finale mit 3:1 gegen die Vancouver Whitecaps von Thomas Müller den ersten Meistertitel der Vereinsgeschichte geholt. Lionel Messi und seine Mitspieler siegten durch ein Eigentor, einen Treffer von Rodrigo de Paul und einen späten Abschluss von Tadeo Allende. Für Vancouver war es eine bittere Niederlage trotz eines Ausgleichs.
Das Finale fand in Fort Lauderdale, Florida, statt und war ein Duell der Stars Lionel Messi und Thomas Müller. Die beiden Legenden trafen sich bereits elfmal, wobei Müller acht Siege verbuchen konnte, darunter das WM-Viertelfinale 2010 und das Champions-League-Spiel 2020. Diesmal setzte sich Messi durch.
Vancouver startete schlecht: Verteidiger Édier Ocampo erzielte in der 8. Minute ein Eigentor, das Inter Miami zur 1:0-Führung verhalf. Trainer Jesper Sørensen räumte ein: »Das war nicht der Start, den wir uns vorgestellt haben.« Trotz Dominanz in der ersten Halbzeit verpasste Vancouver Chancen, etwa durch Emmanuel Sabbi und Müller selbst.
In der zweiten Hälfte glich Ali Ahmed in der 60. Minute aus. Vancouver drückte, doch ein Fehler von Adrián Cubas in der 71. Minute führte zu Messis Steilpass auf Rodrigo de Paul, der zum 2:1 traf. Tadeo Allende sicherte kurz vor Schluss per Vorlage von Messi den 3:1-Endstand.
Für Inter Miami, das seit 2020 in der MLS spielt und von David Beckham mitbesessen wird, ist es der erste Titel. Beckham sagte: »Wir haben den Fans versprochen, dass wir die besten Spieler und damit Erfolg holen. Im nächsten Jahr geht es weiter, aber heute feiern wir.« Es war das Abschiedsspiel für Jordi Alba und Sergio Busquets, die mit Applaus verabschiedet wurden. Müller muss auf seinen nächsten Titel warten.