Die Detroit Lions haben nach dem Rücktritt des ehemaligen All-Pro-Centers Frank Ragnow, der noch zwei Jahre Restlaufzeit in seinem Vertrag hatte, Teile seines Handgeldes zurückgefordert. Teampräsident Roy Wood verteidigte diesen Schritt als langjährige Praxis. Kritiker, darunter ehemalige Teamkollegen, hinterfragten die Entscheidung angesichts der Verletzungshistorie von Ragnow.
Der Präsident der Detroit Lions, Roy Wood, bestätigte, dass das Team einen anteiligen Teil des Handgeldes von Frank Ragnow zurückgefordert hat, der seinen Rücktritt erklärte, anstatt die Saisons 2025 und 2026 zu spielen. Von Ragnows 6-Millionen-Dollar-Bonus aus seiner Vertragsverlängerung im Jahr 2021 waren noch 3 Millionen Dollar offen, wobei die Anrechnung auf die Salary Cap bis 2026 geplant war. Laut Woods Aussagen gegenüber der Detroit Free Press machten die Lions von ihrem Recht Gebrauch, gemäß dem Tarifvertrag (Collective Bargaining Agreement) einen nicht näher bezifferten Betrag für nicht erbrachte Leistungen zurückzufordern. Wood betonte die Historie des Teams und merkte an: 'Unser Präzedenzfall reicht bis zu Barry Sanders zurück... sie zahlen das Geld nicht zurück, sie geben unser Geld zurück.' Er fügte hinzu: 'Es ist das Geld der Lions. Es ist nicht das Geld des Spielers.'