Ludvig Aberg Erster, der aktualisierte PGA-Tour-Regel für Driver nutzt

Ludvig Aberg wurde beim AT&T Pebble Beach Pro-Am der erste PGA-Tour-Spieler, der von einer neuen Regel profitierte, die den Austausch eines gerissenen Drivers während der Runde erlaubt. Die Schlagfläche des Drivers des Schweden riss nach einem Out-of-Bounds-Drive auf dem Par-5-Loch 18 in seiner dritten Runde. Diese Änderung gilt ab der Saison 2026 und erlaubt Caddies, Ersatzschlägerköpfe in der Tasche zu tragen.

Während der dritten Runde des AT&T Pebble Beach Pro-Am vergangene Woche geriet Ludvig Aberg auf dem ikonischen Par-5-Loch 18, seinem neunten des Tages, ins Hintertreffen. Sein Drive ging rechts out of bounds, und bei der Inspektion entdeckte er einen Riss in der Schlagfläche seines Drivers. Solche Vorfälle sind im modernen Golf üblich, da Hochgeschwindigkeitsschwünge die ultradünnen Schlägerflächen der Hersteller beschädigen können. Vor den jüngsten Aktualisierungen hätten Spieler wie Aberg den Schläger während der Runde nicht ohne erhebliche Umstände ersetzen können. Die Model Local Rule G-9 wurde 2025 revidiert, um den Austausch von Drivers mit sichtbarem Riss zu erlauben, nach einem prominenten Fall mit Matt Fitzpatrick beim BMW Championship 2024. Dort wurde der Schaden an Fitzpatricks Driver nicht als ausreichend für einen Austausch erachtet, was zu Spielschwierigkeiten führte. Für die Saison 2026 führte die PGA Tour weitere Anpassungen ein, um den Prozess zu vereinfachen. Caddies dürfen nun einen Ersatz-Driverkopf in der Tasche mitführen, was sofortigen Wechsel auf der Bahn ohne Rückgriff auf Teile aus dem Umkleideraum ermöglicht. Abergs Caddy Joe Skovron erläuterte den Vorteil: „Zu Jahresbeginn wurden Regeländerungen verschickt, darunter die, dass man das Ersatzteil nicht mehr im Spind aufbewahren muss. Früher musste jemand es holen. Jetzt kann man es in der Tasche tragen, und wenn der Driver als beschädigt gilt, kann man es einsetzen. Ich hatte den Ersatz im Boden der Tasche.“ Ein Rules Official bestätigte den Schaden und erlaubte Aberg den Kopfwechsel. Sein nächster Drive landete auf dem Fairway, verpasste aber knapp das Par. Steve Rintoul, Vizepräsident für Rules & Officiating der PGA Tour, kommentierte die Verbesserung: „Es gefällt uns, dass ein gerissener oder gebrochener Schläger vor Ort ersetzt werden kann. Die alte Austauschmethode war so archaisch.“ Diese Regel gilt nun für alle PGA-Tour-Spieler, die dadurch zwei Driver mitführen werden. Aberg verteidigt diese Woche seinen Titel beim Genesis Invitational, einem 20-Millionen-Dollar-Signature-Event im Riviera Country Club in Los Angeles.

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