Mahammad Muradli besiegte den Turnierfavoriten Shakhriyar Mamedyarov und gewann die Aserbaidschanische Schachmeisterschaft. Der 22-Jährige sicherte sich den Titel in einem Finalrundenspiel in Baku am 21. Februar. Dieser Sieg markiert seine dritte nationale Meisterschaft.
Die Aserbaidschanische Schachmeisterschaft endete mit Mahammad Muradli als Sieger nach einem entscheidenden Sieg über Shakhriyar Mamedyarov in der Finalrunde. Das Match fand am 21. Februar in Baku statt, wo der aserbaidschanische Minister für Jugend und Sport, Farid Gayibov, den zeremoniellen ersten Zug ausführte, wie lokale Medien berichten. Im zweiten Spiel des Finals setzte sich Muradli mit den weißen Steinen in einem hart umkämpften Duell gegen den nationalen Rankingführer und erfahrenen Großmeister durch. Dies führte zu einem Gesamtergebnis von 1,5–0,5 über die zwei Spiele und sicherte Muradli den Titel. Mamedyarov, der als top-gerateter Favorit antrat, gewann die Silbermedaille, scheiterte aber zum zweiten Mal in Folge im Finale. Aydin Suleymanli sicherte sich den dritten Platz und die Bronzemedaille. Mit 22 Jahren stellt Muradlis Triumph seine dritte nationale Meisterschaft dar, nach Siegen 2019 und 2022. Er vertrat auch Aserbaidschan bei der European Team Championship 2025, wo das Team Silber holte. Die Aserbaidschanische Schachmeisterschaft ist eines der prominentesten Sportereignisse des Landes und präsentiert etablierte Großmeister sowie aufstrebende Talente. Aserbaidschan pflegt eine starke Schachtradition, produziert durchgängig Elite-Spieler und veranstaltet internationale Wettbewerbe, was die Hingabe des Staates an intellektuelle Sportarten und Jugendentwicklung unterstreicht. Derweil näherte sich die Frauenmeisterschaft ihrem Ende am 22. Februar, wobei der Titel zwischen Ayan Allahverdiyeva und Ulviyya Fataliyeva entschieden werden soll.