Die 20-jährige Schachspielerin aus Astana, Amina Kairbekova, belegte den zweiten Platz im elitären Turnier A der 24. Marienbad Open und erfüllte ihre dritte Norm auf dem Weg zum Internationalen Meister. Ihre Leistung steigerte ihren Elo-Rating auf 2348 und ließ sie nur 52 Punkte unter dem erforderlichen Schwellenwert von 2400. Das Event in Tschechien hob das aufstrebende Talent Kasachstans im Frauenschach hervor.
Das 24. Marienbad Open Schachfestival fand vom 17. bis 24. Januar 2026 in Mariánské Lázně, Tschechien, statt und umfasste sechs Turniere für Spieler unterschiedlicher Stärke. Im stärksten Turnier A mit einem durchschnittlichen Elo von 2388 und Teilnehmern aus acht Ländern, darunter drei Großmeister und ein Internationaler Meister, erzielte Kairbekova 6 aus 9 Punkten mit sechs Siegen und drei Remis. Sie landete damit auf dem zweiten Platz insgesamt, 1,5 Punkte hinter dem ukrainischen Großmeister Anton Korobov, der mit 7,5 Punkten gewann. Korobov, vierfacher ukrainischer Meister mit Höchstwert 2723 im Jahr 2014, siegte. Der mongolische Internationale Meister Khuyagtsogt Itgelt wurde mit 6 Punkten Dritter, geschlagen durch Kairbekova im Sonneborn-Berger Tiebreak. Kairbekovas Ergebnis brachte 30,8 Ratingpunkte, auf 2348 Elo. Dies war ihre dritte IM-Norm nach früheren in Paracin 2022 in Serbien und SixDays Budapest im September 2025 in Ungarn. Der FIDE-Präsidentschaftsrat wird den IM-Titel bestätigen, sobald sie 2400 erreicht, was sie nun in zukünftigen Events anstrebt. Geboren am 19. Januar 2006 besitzt Kairbekova bereits den Titel Woman Grandmaster. Ihre Erfolge umfassen Silber mit dem kasachischen Team bei der Frauen-WM Team 2023 und Sieg bei der Kasachstan Frauenmeisterschaft 2025. Im Turnier C erzielte eine weitere Kasachin, die 21-jährige Zeynep Sultanbek aus Shymkent, 6,5 Punkte für Platz vier und überholte drei Internationale Meister. Sie erhielt 2000 tschechische Kronen, lehnte aber den 1000 CZK Preis als beste Spielerin ab, um ihn einer anderen zu überlassen, und erhielt Lob für Fairness. Kairbekovas Erfolg unterstreicht die Stärkung des Frauenschachs in Kasachstan mit zwei Woman Grandmasters – Zhansaya Abdumalik und Bibisara Assaubayeva – und drei Internationalen Meisterinnen: Guliskhan Nakhbayeva, Dinara Saduakassova und Meruert Kamalidenova.