Mann angeklagt, 13-Jährigen für Drogenverkauf in Umeå zu rekrutieren

Ein 25-Jähriger, der mit dem Dalen-Netzwerk in Verbindung steht, wird angeklagt, einen 13-Jährigen und einen 15-Jährigen in Umeå für den Verkauf von Narkotika und Diebstähle rekrutiert zu haben. Die Polizei fand Beweise in einer Wohnung, einschließlich gestohlener Werkzeuge und Drogen. Experten warnen vor der rücksichtslosen Rekrutierung von Jugendlichen in Bandenkriminalität.

Im Herbst 2024 wies ein Mann Mitte 20 zwei Jugendliche in Umeå an, Narkotika zu verkaufen und zu transportieren sowie spezifische Werkzeuge von einer Liste zu stehlen. Der Mann, der mit dem Dalen-Netzwerk verbunden ist und der Polizei bereits bekannt war, wird nun wegen Beteiligung Minderjähriger an kriminellen Aktivitäten angeklagt.

Die Polizei verhaftete den 25-Jährigen nach einer Durchsuchung einer Wohnung, in der gestohlene Werkzeuge, Drogen und ein Handy gefunden wurden, das zur Kontaktaufnahme mit den Jugendlichen und zur Zuweisung von Aufgaben genutzt wurde. «Vieles deutet darauf hin, dass sie einen schwerwiegenderen Verbrechen planten, einen Raub oder Überfall, für den diese Gegenstände verwendet werden sollten,» sagt Thomas Palmgren, Leiter der polizeilichen Ermittlungen.

Die Jugendlichen wurden über Snapchat rekrutiert und mit Geld und Waren im Austausch für die Ausführung der kriminellen Aufträge gelockt. In den Chats äußern die Kinder den Wunsch aufzuhören, doch der 25-Jährige versucht, sie zum Weitermachen zu überreden. Eines der Kinder schrieb: «Hey Bro, ich kann dieses Leben nicht leben. Ich sorge mich zu sehr um meine Familie und will nicht, dass mir oder ihnen etwas passiert. Also, kann ich einfach damit aufhören?»

«Diese Banden sind rücksichtslos darin, Kinder und Jugendliche auszubeuten, um schwere Verbrechen zu begehen,» sagt Thomas Palmgren, Leiter der Ermittlungen für die Polizeiregion Nord. Er beschreibt den Trend als «extrem besorgniserregend», insbesondere die Nutzung von Teenagern so jung wie 13 Jahren für Verbrechen, die zu schwerwiegenderen bandenbezogenen Delikten führen könnten. Die Polizei führt präventive Maßnahmen in sozialen Medien durch und arbeitet mit Erziehungsberechtigten zusammen, um gefährdete Jugendliche zu identifizieren.

Diese Website verwendet Cookies

Wir verwenden Cookies für Analysen, um unsere Website zu verbessern. Lesen Sie unsere Datenschutzrichtlinie für weitere Informationen.
Ablehnen