Mann in den 60ern sticht in Seouler Büro auf drei Personen ein nach Entlassung wegen Übergriffs

Ein Mann in seinen 60ern hat drei Personen in einem Büro einer Umbaukooperative in Ost-Seoul erstochen, nachdem er wegen eines mutmaßlichen sexuellen Übergriffs entlassen worden war. Die Opfer wurden ins Krankenhaus gebracht, befinden sich aber nicht in lebensbedrohlicher Lage. Der Verdächtige wurde am Tatort festgenommen.

Am Dienstag, den 4. November, gegen 10:20 Uhr, stach ein Mann in seinen 60ern mit Nachnamen Jo auf zwei Frauen in den 50ern und 60ern sowie einen Mann in den 70ern in einem Büro einer Umbaukooperative in Cheonho-dong, Gangdong Ward, Ost-Seoul, ein, wie die Polizei mitteilte.

Jo, der zuvor Leiter der Kooperative gewesen war, stand wegen des sexuellen Übergriffs auf die Frau in den 50ern, eine Mitarbeiterin der Organisation, im Juli vor Gericht. Er wurde wegen des Vorfalls aus seinem Amt entlassen. Vor dem Stich soll Jo die Frau im Büro aufgesucht haben, um eine Einigung zu erzielen, nachdem die Staatsanwaltschaft eine Geldstrafe gefordert hatte.

Die Opfer wurden in nahegelegene Krankenhäuser gebracht und befinden sich nicht in lebensbedrohlicher Lage, hieß es von den Behörden. Der Verdächtige wurde am Tatort wegen versuchten Mordes festgenommen und wird zu seinen Motiven befragt. Mitglieder der Kooperative bestätigten Jos laufendes Verfahren im Zusammenhang mit dem Übergriff im Juli.

Dieser Vorfall beleuchtet Spannungen im Umgang mit Vorwürfen sexueller Übergriffe am Arbeitsplatz und mögliche Racheakte. Die Polizei untersucht weiter Jos genaue Motive.

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