Der bemerkenswerte Lauf des Zweitligisten Southampton im FA Cup endete im Halbfinale in Wembley, wo das Team gegen Manchester City nach einer Führung noch mit 1:2 verlor. Ein sehenswerter Treffer von Finn Azaz brachte den Saints kurz vor Schluss die Führung, doch Jeremy Doku glich aus und Nico Gonzalez erzielte den Siegtreffer aus 27 Metern. Nach den Überraschungssiegen gegen Fulham und Arsenal scheidet Southampton aus, nachdem man erstmals seit Jahren wieder das Halbfinale erreicht hatte.
Southampton sorgte in dieser Saison mit seinen Leistungen im FA Cup für Aufsehen in der Fußballwelt, als sie Fulham durch einen späten Elfmeter besiegten und anschließend im Viertelfinale den Premier-League-Tabellenführer Arsenal mit 2:1 ausschalteten. Im Halbfinale gegen Manchester City setzte sich der Traum fort, doch am Ende fehlte ein kleines Stück zum Erfolg. Die Saints bekamen früh ein Tor wegen einer Abseitsstellung von Leo Scienza aberkannt und verteidigten in einer ersten Halbzeit, in der City zwar viel Ballbesitz hatte, aber nicht zum Abschluss kam, entschlossen. In der 79. Minute zirkelte Finn Azaz den Ball mit einem spektakulären Schuss an James Trafford vorbei zur überraschenden Führung. Nur Augenblicke später glich Doku mit einem abgefälschten Schuss aus, und drei Minuten vor dem Ende besiegelte Gonzalez mit einem unhaltbaren Distanzschuss aus 27 Metern in den oberen Winkel den Sieg für City. Kuryu Matsuki rettete kurz vor Schluss noch auf der Linie für Southampton. Trotz der Niederlage erntete Trainer Tonda Eckert von Pep Guardiola das Lob, „außergewöhnlich“ zu sein. Citys Dominanz in der zweiten Hälfte setzte sich schließlich durch, doch Southamptons Pokalsaison bleibt als die eines „Riesentöters“ in Erinnerung.