Der Schweizer Marco Odermatt sicherte sich am Sonntag den Weltcup-Super-G-Titel zum vierten Mal in Folge – ohne selbst anzutreten. Beide geplanten Super-G-Wettkämpfe in Courchevel, Frankreich, wurden wegen starker Schneefälle und Nebel abgesagt. Odermatts Vorsprung von 158 Punkten erwies sich als unüberwindbar.
In Courchevel, Frankreich, sagten die Organisatoren das Herren-Weltcup-Super-G-Rennen am Samstag, 14. März 2026, wegen Nebel und anhaltendem Schneefall ab. Das für Sonntag, den 15. März, vorgesehene Rennen wurde Stunden vor dem Start abgesagt, wobei die Internationale Ski- und Snowboard-Föderation erklärte, dass „die Piste leider nicht sicher für ein Rennen ist.“ Da die Saison nächste Woche endet, wurden keine der Rennen nachverlegt. Dieses Ergebnis ermöglichte es dem Schweizer Marco Odermatt, den Super-G-Disziplinentitel zum vierten Mal in Folge zu sichern. Odermatt führt in der Wertung mit 158 Punkten Vorsprung vor dem Österreicher Vincent Kriechmayr, einen Abstand, der angesichts von 100 Punkten für einen Rennsieg und nur noch einem Super-G bei den Weltcup-Finals in Norwegen nicht mehr aufgeholt werden kann. Odermatt hat Siege in zwei der sechs Super-G-Rennen der Saison geholt und ist damit der einzige Fahrer mit mehreren Siegen. Sein dritter Platz im Freitags-Abfahrtsrennen sicherte ihm neben dem Super-G-Globe auch den Gesamt-Weltcup-Titel und den Abfahrts-Globe. Er tritt bei den abschließenden Riesenslalom-Rennen als starker Favorit an, nachdem er in den beiden vergangenen Saisons alle vier Globen gewonnen hat.