Dauerhafter Nebel zwang zur Absage des ersten Herren-Weltcup-Super-G seit den Milano-Cortina-Olympischen Spielen. Das Rennen in Garmisch-Partenkirchen wurde aufgrund mangelnder Sicht als unsicher eingestuft. Die Organisatoren verschoben das Rennen auf den 13. März nach Courchevel, Frankreich.
Am Sonntag hüllte dichter Nebel die Kandahar-Strecke in Garmisch-Partenkirchen, Deutschland, ein und führte zur Absage des Herren-Weltcup-Super-G. Es war das erste solche Rennen seit den Milano-Cortina-Olympischen Spielen. Niedrige Wolken in den oberen Abschnitten verschlechterten die Sicht und machten einen sicheren Wettkampf unmöglich. Die Organisatoren versuchten, das Rennen zu starten, indem sie das Starttor absenkten und mehrmals verschoben. Letztlich brach jedoch der Internationale Ski-Verband (FIS) ab und begründete dies mit „der aktuellen Wettersituation mit eingeschränkter Sicht durch Nebel“. FIS-Renndirektor Herren Markus Waldner informierte das österreichische Fernsehen, dass der Wettkampf auf den 13. März in Courchevel, Frankreich, verschoben wird. Diese Bahn wird das letzte Wochenende der Abfahrtsrennen vor den Weltcup-Finals in Norwegen in der folgenden Woche ausrichten. In der Super-G-Wertung führt der Schweizer Marco Odermatt klar mit 425 Punkten, 158 Zähler vor dem Österreicher Vincent Kriechmayr mit 267. Drei Rennen stehen noch aus. Der Herren-Weltcup-Kalender geht weiter mit Slalom und Riesenslalom in Kranjska Gora, Slowenien, am nächsten Wochenende.