Marco Odermatt narrowly defeats teammate Franjo von Allmen in Kitzbühel super-G, crossing finish line 0.03 seconds ahead on Streif course.
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Odermatt schlägt teamkollegen von Allmen in knappem Kitzbühel Super-G

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Marco Odermatt aus der Schweiz holte sich am Freitag einen knappen Sieg im Herren-Weltcup-Super-G in Kitzbühel und besiegte Teamkollegen Franjo von Allmen mit nur 0,03 Sekunden. Der Triumph auf der ikonischen Streif-Abfahrt ist Odermatts zweiter Super-G-Sieg in Folge bei der Hahnenkamm und stärkt seine Olympia-Vorbereitung. Österreicher Stefan Babinsky sicherte Dritter und Heimfreude.

Odermatts hauchdünner Super-G-Sieg in Kitzbühel Marco Odermatt (SUI/Stöckli) startete das Hahnenkamm-Wochenende mit einem packenden Sieg im Audi FIS Weltcup-Super-G am 23. Jänner 2026 auf der anspruchsvollen 2,1 km langen Streif in Kitzbühel, Österreich. Bei strahlendem Sonnenschein fuhr der 28-jährige Weltmeister 1:08,41 und setzte sich gegen jungen Teamkollegen Franjo von Allmen (SUI/Head) mit nur drei Hundertsteln durch – Schweizer Eins-Zwei, die zweite in der Herren-Speed-Saison. Die Top 10 lagen innerhalb von 0,57 Sekunden, was die harte Konkurrenz auf einer der berühmtesten Abfahrten im alpinen Skisport zeigt. Odermatt, Führender im Super-G-, Abfahrts-, Riesenslalom- und Gesamt-Weltcup, meisterte den oberen Abschnitt fehlerfrei und erreichte 142,9 km/h ins Ziel – die Tagesbestmarke – trotz kleiner Fehler in der Mitte. Es war sein 53. Weltcupsieg, achte der Saison und 17. in Super-G, womit er Aksel Lund Svindal auf Platz zwei der Ewigkeitsliste gleichkommt. > »Es war sehr knapp, ich bin natürlich zufrieden«, sagte Odermatt im ORF-Fernsehen. »Es war wirklich kein fehlerfreier Lauf. Oben und im Zielbereich war es gut, aber in der Mitte und im Quergang war ich nicht auf der Linie, die ich eigentlich fahren wollte.« Von Allmen, 24, holte seinen zweiten Podestplatz am Hahnenkamm-Wochenende und dritten Super-G-Podest in Folge, nach Platz zwei hinter Odermatt im Val-Gardena-Abfahrt. > »Nein, es war nicht der perfekte Lauf, Marco war schneller, nur ein paar Hundertstel«, sagte von Allmen. Österreicher Stefan Babinsky (AUT/Head) wurde Dritter, 0,25 Sekunden zurück, sein zweiter Weltcup-Podest in Folge nach Karrierebestleistung in Lauberhorn letzte Woche. Raphael Haaser (AUT/Atomic) folgte auf Platz vier, Norwegens Adrian Smiseth Sejersted (NOR/Atomic) erholte sich von einem dramatischen gedrehten Sprung am Seidlalmsprung und wurde Fünfter, 0,36 Sekunden hinterher. > »Es fühlt sich toll an. Letzte Woche war ein besonderer Moment... Ich habe mich heute konzentriert und meinen Plan umgesetzt«, sagte Babinsky. Vincent Kriechmayr (AUT/Head), 2021-Lokalwinner, landete Siebter nach holprigem Top-Abschnitt. Norwegens Aleksander Aamodt Kilde zog sich wegen Rückenverletzung aus Wengen-Crash 2024 zurück, plant Comeback in Crans-Montana nächste Woche. Schweizer Arnaud Boisset stürzte am Seidlalm-Sprung, blieb aber unverletzt. Odermatt führt nun Super-G mit 158 Punkten vor Kriechmayr und hat 587 Punkte Vorsprung gesamt. Der Sieg, wert 101.000 Euro, signalisiert olympischen Ehrgeiz für Milano Cortina 6.–22. Februar in Bormio, Italien, wo Herren-Alpin stattfindet. Samstags-Abfahrt um 11:30 CET lockt über 50.000 Fans, Odermatt jagt ersten Sieg dort. > »Das ist super, ich habe definitiv weniger Energie verloren als letztes Jahr an diesem Tag«, sagte Odermatt. »Hoffentlich bin ich morgen bereit.« FIS-Chef Johan Eliasch lobte: »Das ist das Beste, was wir haben... Das schlägt alles, jedes Event weltweit.«

Was die Leute sagen

Diskussionen auf X feiern Marco Odermatts knappen 0,03-Sekunden-Sieg über Teamkollegen Franjo von Allmen im Kitzbühel Super-G, seinen zweiten in Folge dort. Medien und Fans preisen Odermatts Dominanz und Olympia-Chancen, mit Aufregung um das enge Ziel. Schweizer heben die nationale Eins-Zwei hervor, andere Babinskys Dritter für Heimfreude und gemäßigte Reaktionen der Skifahrer.

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