Matintalo holt ersten Weltcupsieg im Massenstart in Goms

Die Finnin Johanna Matintalo feierte ihren ersten FIS-Langlauf-Weltcupsieg im Damen-Massenstart über 20 km klassisch in Goms, Schweiz, und setzte sich knapp gegen die US-Amerikanerin Jessie Diggins und die Norwegerin Astrid Øyre Slind durch. Der Sieg gelang im letzten Weltcup vor den Olympia 2026 in Milano Cortina und unterstreicht Matintalos starke Form. Im Herrenrennen dominierte Norwegens Johannes Høsflot Klæbo für seinen 107. Karriere-Erfolg.

Die FIS-Langlauf-Weltcup-Etappe in Goms, Schweiz, am 25. Januar 2026, brachte anspruchsvolle 20-km-Massenstart-Rennen in klassischer Technik bei schneereichen Bedingungen auf einer Strecke mit 10 kurzen Anstiegen und sanften Abfahrten. Im Damenrennen zeitete die 29-jährige Johanna Matintalo ihren Sprint perfekt und sicherte sich den Sieg mit 0,9 Sekunden Vorsprung auf Jessie Diggins, Slind wurde Dritte mit 0,8 Sekunden Rückstand. Die ehemalige Mittelstreckenläuferin Matintalo hatte über 11 Jahre auf ihren ersten individuellen Podestplatz seit dem Debüt gewartet, zuvor nur zwei weitere. „Ah, endlich! Ich war diese Saison nah am Podest, aber jetzt der erste Sieg, ich bin sehr glücklich“, sagte Matintalo. „Natürlich ist es toll vor den Olympischen Spielen in Bestform zu sein.“ Früh im Rennen holten Slind und Diggins eine Lücke, doch Karoline Simpson-Larsen, Kerttu Niskanen, Katharina Hennig Dotzler und Matintalo holten sie auf der zweiten Runde ein. Slinds Tempodiktat führte zu einem Sprint aus der Gruppe, wo Matintalos Beschleunigung auf der letzten Steigung entscheidend war. Bemerkenswerte Ausfälle waren die Schwedinnen Jonna Sundling, Ebba Andersson und Frida Karlsson sowie die Norwegerin Heidi Weng, die sich auf die Olympia vorbereiteten. Im Herrenrennen feierte Johannes Høsflot Klæbo seinen 107. Weltcupsieg und festigte die Spitze der Gesamtwertung. Der Schweizer Beda Klee wurde Zehnter, sein siebter Top-10-Platz über 10 km und eine Erleichterung nach einer Formkrise mittelsaison. Klee, der den Tour de Ski ausgelassen hatte, nannte das Ergebnis „große Erleichterung“. Die Landsfrau Nadine Fähndrich landete Neunte im Damenrennen, ihr dritter Top-10 auf Langstrecken, während Anja Weber (19.) und Marina Kälin (21.) ein starkes Teamresultat beitrugen. Kälin erfüllte die Olympia-Kriterien gerade so. Diese Resultate machen mehrere Athleten zu Medaillenfavoriten für Milano Cortina 2026, das am 8. Februar mit dem Herren-Skiathlon startet.

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