Der Norweger Johannes Hoesflot Klæbo dominierte das Männer-20-km-Klassik-Massenstartrennen beim FIS-Skilanglauf-Weltcup in Goms, Schweiz, und holte sich seinen 107. Weltcupsieg vor Landsmännern Emil Iversen und Harald Oestberg Amundsen. Das norwegische Trio setzte sich früh ab und ließ das Feld auf der anspruchsvollen Strecke zurück. Dieser Sieg ist ein starkes Vorzeichen für die Olympia 2026 in Milano Cortina.
Das Rennen fand auf einer anspruchsvollen Schweizer Strecke mit Anstiegen über 17 Prozent statt. Nach acht Kilometern bildeten Klæbo, Iversen und Amundsen einen entscheidenden Ausreißer, den sie bis zum letzten Umlauf auf fast 40 Sekunden ausbauten. Klæbo beschleunigte auf der vorletzten Steigung, ließ seine Teamkollegen zurück und siegte 5,6 Sekunden vor Iversen, Amundsen wurde Dritter mit sieben Sekunden Rückstand. Norwegen besetzte die ersten sieben Plätze: Haavard Moseby Vierter mit über 50 Sekunden Rückstand, Andreas Fjorden Ree Fünfter, Erik Valnes Sechster und Mattis Stenshagen Siebter. Der neutrale Russe Saveliy Korostelev wurde Achter, gefolgt von Frankreichs Mathis Desloges auf Platz neun und Schweizer Beda Klee auf zehn. Desloges, nach einer Monatspause zurück, hielt bis zur letzten Steigung mit und erzielte seinen dritten Top-10-Platz der Saison. Die französischen Skifahrer zeigten solide Form: Hugo Lapalus 11., Jules Lapierre 12., Théo Schely 14., Victor Lovera gab wegen Grifffestigkeitsproblemen auf. Klæbo zu seiner Leistung: „Ich fühlte mich super, wir hatten tolle Ski. Ich bin in Topform nach dem Höhenlager, das wirkt. Hoffe, das hält die nächsten Wochen.“ Iversen, mit bestem Saisonresultat, betonte den harten norwegischen OL-Kampf. Das Rennen unterstrich Norwegens Breite mit acht OL-Anwärtern. Als letzter Weltcup vor Milano Cortina bestätigte es Klæbos Form – er gewann alle vier Goms-Starts.