Beim Samstags-Weltcup-Sprint in Oberhof dominierte Jonna Sundling und holte den Sieg, während Maja Dahlqvist nach Juryprüfung freigesprochen wurde. Auf Seiten der Herren wurde Johan Häggström im Kampf um Olympia-Plätze disqualifiziert.
In Oberhof, Deutschland, standen bei Samstags-freistil-Crosscountry-Sprint im FIS-Weltcup Olympia-Plätze auf dem Spiel. Schwedens Jonna Sundling dominierte vom Qualifikationslauf bis zum Finale und sicherte sich ihren 15. individuellen Weltcupsieg. Nach dem Rennen entlud sich Drama, als Drittplatzierte Maja Dahlqvist ins Juryzimmer zitiert wurde, um einen Vorfall mit der italienischen Skiläuferin Iris De Martin Pinter zu klären. Letztlich wurde Dahlqvist freigesprochen und behielt ihre Bronzemedaille. „Es macht nie Spaß, im Juryzimmer zu sein“, sagte Dahlqvist zu SVT Sport. „Schlechter Zeitpunkt, aber ich war sehr erleichtert, als ich herauskam.“ Auf Seiten der Herren endete der Tag enttäuschend für Johan Häggström, der im Kampf um die Olympia-Qualifikation disqualifiziert wurde. Häggström, der das Halbfinale verpasste, äußerte Frustration über die Entscheidung. „Ich bin vielleicht hart rangekommen, aber nicht so hart, dass etwas zerbricht und solche Konsequenzen entstehen“, sagte er zu Dagens Nyheter. „Unglaublich traurig.“ Das Event unterstrich den enormen Druck vor den Olympischen Spielen, wobei schwedische Skilangläufer trotz des Dramas stark performten.