Die norwegische Skirennläuferin Marte Monsen erlitt einen Sturz in hoher Geschwindigkeit während des Damen-Abfahrtsrennens im Alpine Ski World Cup in Crans-Montana, Schweiz, was zur Absage des Events führte. Ihr Helm flog ab, als sie in die Sicherheitsnetze rollte und ihr Gesicht verletzt wurde. Mitstreiterinnen Lindsey Vonn und Nina Ortlieb stürzten ebenfalls unter schwierigen Bedingungen.
Das Damen-Abfahrtsrennen im Alpine Ski World Cup in Crans-Montana, Schweiz, geriet am 30. Januar 2026 außer Kontrolle, als mehrere Stürze die Organisatoren zur Absage zwangen. Die norwegische Skirennläuferin Marte Monsen, 26, erlebte einen beängstigenden Sturz in hoher Geschwindigkeit. Ihr Helm löste sich, als sie in die Sicherheitsnetze krachte, was zu sichtbaren Verletzungen um Nase, Mund und rechtes Auge führte. Mediziner kümmerten sich sofort um sie, und sie wurde auf einer Schleife den Hang hinuntergebracht, bevor sie ins Krankenhaus zur weiteren Untersuchung gebracht wurde. Monsen, ein vielversprechendes Talent, das 2018 bei der Junioren-Weltmeisterschaft im Riesenslalom Fünfte wurde und in diesem Jahr ihr Weltcup-Debüt feierte, hat einen älteren Bruder Marcus, der ebenfalls Profi-Skirennläufer ist. Der Vorfall war einer von mehreren Missgeschicken. Die Österreicherin Nina Ortlieb erlitt ein blaues Auge, kam aber glimpflich davon. Die US-Amerikanerin Lindsey Vonn, 41, dreifache Olympiamedaillengewinnerin und erwartete Star bei den bevorstehenden Milano Cortina 2026 Winter Olympics, die nächste Woche starten, verlor nach einem Sprung die Kontrolle und landete in den Netzen. Sie ging humpelnd den Berg hinunter mit Schmerzen im Knie und ging direkt ins Medical-Zelt. Vonns Sturz war der dritte unter den ersten sechs Läuferinnen und weckt Bedenken hinsichtlich ihrer Olympiateilnahme. Frischer Schnee und tückische Lichtverhältnisse trugen zur Gefährlichkeit bei. Die Organisatoren stoppten das Rennen nach einer Einschätzung durch einen Vorläufer und priorisierten die Sicherheit angesichts der riskanten Piste.