Österreichischer Meister Kriechmayr frustriert nach 13. Platz in Kitzbühel

Vincent Kriechmayr, der Weltmeister von 2021, beendete die Herren-Abfahrt in Kitzbühel am 24. Januar 2026 auf dem 13. Platz, sichtlich emotional und frustriert über das Ergebnis. Kein österreichischer Skifahrer platzierte sich in den Top Ten, ein Novum in der modernen Geschichte des Hahnenkamm-Rennens, was die 1.046 Tage dauernde Weltcup-Abfahrts-Siegestreihe des Teams unterstreicht. Italiens Giovanni Franzoni gewann das Rennen in 1:52.31, Schweizer Marco Odermatt wurde Zweiter.

Das österreichische Alpinteam, bekannt als „Wunderteam“, hatte einen schweren Tag bei der Hahnenkamm-Abfahrt in Kitzbühel. Kriechmayr als bester Österreicher fuhr fast 1,5 Sekunden hinter Sieger Franzoni. Er machte kein Hehl aus seiner Enttäuschung: „Das geht mir wirklich an die Nieren. Ich bin zu ehrgeizig dafür.“ Er fügte hinzu: „Es wird dauern, bis ich das verdaut habe. Nach heute bin ich kein Olympia-Hoffnungsträger mehr.“ nnDaraufhin entschied sich Kriechmayr, die kommende Abfahrt in Crans-Montana zu überspringen und stattdessen zu trainieren, um sich zu sammeln. Er entschuldigte sich bei den Fans und versprach, das Team werde „nichts aufgeben“. Andere Österreicher schnitten schlechter ab: Manuel Traninger 24., Raphael Haaser 25. und mehrere außerhalb der Top 30. nnÖsterreichische Medien reagierten scharf, OE24sport titelte „Historisches Debakel! Die österreichischen Alpin-Schier sind schlechter denn je!“ Diese schwache Leistung fällt in eine anhaltende Krise, da Österreich seit 1.046 Tagen kein Weltcup-Abfahrt rennt gewonnen hat. nnÖsterreich hat eine ruhmreiche Tradition im alpinen Skisport und führt mit 128 Olympia-Medaillen (40 Gold, 44 Silber, 44 Bronze). Bei FIS-Weltmeisterschaften von 1931 bis 2025 hält es 100 Gold- und 310 Gesamtmedaillen. Im Weltcup sicherten Österreicher 34 Gesamtsiege und 926 Rennsiege. Ikonen wie Toni Sailer, Franz Klammer, Hermann Maier und Marcel Hirscher prägten die Dominanz seit den 1950er-Jahren. nnDer Druck steigt vor der olympischen Herrenabfahrt am 7. Februar 2026, die eine Chance bietet, den Stolz wiederherzustellen.

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