Olympique de Marseille gewann knapp 1:0 gegen AS Monaco in der 16. Runde der Ligue 1 im Stade Vélodrome. Mason Greenwood erzielte den Siegtreffer in der 82. Minute nach einem Teamzug mit Paixão und Højbjerg. Das Ergebnis betont Marseilles Härte trotz defensiver Lücken.
Das Ligue-1-Spiel zwischen Olympique de Marseille und AS Monaco zum Abschluss der 16. Runde endete mit einem 1:0-Sieg für die Hausherren im Stade Vélodrome. Marseille dominierte früh, startete Wellen von Angriffen in den ersten 25 Minuten und pinnte Monaco in deren Hälfte fest. Die Gäste, langsam wach werdend, entgingen wundersamerweise einem Tor in der ersten Halbzeit.
Mason Greenwood erwies sich erneut als unverzichtbar. Nach einem Doppelpack in der Champions League gegen Union SG (3:2-Sieg), feuerte der Engländer einen starken Linksschuss in der 82. Minute ab, um das Vélodrome zu entzünden, und krönte einen flüssigen Teamzug mit Paixão und Højbjerg. Pierre-Emile Højbjerg glänzte im Mittelfeld, gewann 7 Bälle und traf 88 % seiner Pässe, einschließlich des Schlüsselpasses an Greenwood. Torwart Gerónimo Rulli parierte 5 entscheidende Schüsse, darunter einen in der 90. Minute von Mika Biereth, wobei Nayef Aguerd den Rebound klärte. Aguerd kämpfte jedoch mit Fehlern, verlor 12 Bälle und verpatzte mehrere Abwehraktionen.
Monacos miserabler Start war aussagekräftig. Geoffrey Kondogbia war katastrophal, verlor 8 Bälle ohne Schuss und wurde in der Halbzeit durch O’Riley ersetzt. Die Entscheidungen des Schiedsrichters Monsieur Letexier stießen auf Kritik: zwei Monaco-Tore wegen umstrittener Abseits ohne VAR-Prüfung annulliert und eine nicht gepfiffene Hand von Salisu in der 71. Minute bei Greenwoods Versuch. Der Sieg stärkt Marseilles Ligaposition, während Monaco für seine Aussetzer büßt.