Fehlende 10 Milliarden Euro bei nicht deklarierten Vermögenswerten in der Île-de-France

Ein kürzlicher Bericht der Cour des comptes hebt eine große Lücke im Vermögensverzeichnis der Region Île-de-France hervor. Während der Staat nach Milliarden sucht, um das Staatsdefizit zu senken, bewertet die Region ihre Vermögenswerte mit 25,9 Milliarden Euro, verglichen mit über 35 Milliarden Euro in offiziellen Schätzungen. Diese Diskrepanz könnte nach anderen Berechnungen auf 19,63 Milliarden Euro steigen.

Die Cour des comptes hat am 20. November einen Bericht über die Finanzen der Region Île-de-France veröffentlicht, der Mängel in der Vermögensverwaltung hervorhebt. Die Anlagevermögenswerte, einschließlich Gebäude, Grundstücke, Fahrzeuge und Ausrüstung, werden von der Region mit 25,9 Milliarden Euro bewertet. Die Experten der Cour des comptes schätzen dies jedoch auf über 35 Milliarden Euro, was eine Lücke von 10 Milliarden Euro ergibt.

Laut Schätzungen der Direction régionale des finances publiques (DRFIP) der Île-de-France könnte das Defizit 19,63 Milliarden Euro erreichen. Dieses Ungleichgewicht tritt auf, während der Staat aktiv nach Mitteln sucht, um das Staatsdefizit zu reduzieren. Für Unternehmen ist die genaue Kenntnis der Vermögenswerte entscheidend für eine solide Verwaltung, doch lokale Behörden scheinen nach anderen Standards zu arbeiten, was zu unvollständigen und inkonsistenten Inventaren führt.

Der Bericht beschreibt dieses Inventar eher als unvollständiges Puzzle denn als präzises Hauptbuch. Obwohl die Region erhebliche Vermögenswerte verwaltet, weckt der Mangel an genauen Angaben Bedenken hinsichtlich Transparenz und Effizienz in der öffentlichen Verwaltung der Île-de-France.

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