Modo Hockey ringt mit vier Niederlagen in Folge in der HockeyAllsvenskan, doch Vereinsführer betonen, es herrsche keine Krise vor den Playoffs. Cheftrainer Fredrik Andersson, Sportdirektor Henrik 'Hinken' Gradin und kommissarischer CEO Johan Widebro äußern allesamt Zuversicht in die Erholungsfähigkeit des Teams. Mit 11 Spielen vor sich liegt der Fokus auf Einheit und Behebung jüngster Fehler.
Modo Hockey, derzeit auf Platz vier oder fünf in der HockeyAllsvenskan-Tabelle, hat eine harte Phase mit vier Niederlagen hintereinander durchlitten: Niederlagen gegen Troja, Östersund, Södertälje und eine 5:2-Niederlage gegen Mora am Sonntag. Über die letzten fünf Spiele teilt Modo die schlechteste Form der Liga mit AIK. Trotz der Negativserie bleibt Cheftrainer Fredrik Andersson gelassen und sagt: „Es gibt absolut keine Panik. Vor zwei Wochen trafen wir auf Björklöven und besiegten sie. Es geht darum, zum harten Arbeiten zurückzufinden und etwas Glück zu haben.“ Er hob das Potenzial des Teams hervor und merkte an, dass sie alle Top-Teams geschlagen haben, aber Konsistenz brauchen, um tiefe Täler und hohe Gipfel zu vermeiden. Sportdirektor Henrik „Hinken“ Gradin pflichtete bei und bezeichnete die Lage als „besorgniserregend“, aber keine Krise. Er kritisierte die jüngsten Leistungen, wies auf eine willenlose Darbietung gegen Södertälje und individuelle Fehler gegen Mora hin, einschließlich eines viralen Clips vom Fehlpass des Kapitäns David Rundblad, der zu einer Konterattacke führte. „Das sieht im Clip wirklich schlecht aus, aber David ist ein erfahrener Kerl mit gutem Hockeywissen. Er versteht es selbst“, sagte Gradin. Er äußerte Verwunderung, dass der Kader, der in der Transferzeit gelobt wurde, nach 40 Spielen noch nicht besser zusammengeschweißt ist, besonders gegen schwächere Gegner. Kommissarischer CEO Johan Widebro wies Fan-Frustrationen in einem Livestream zurück und nannte Vorschläge, die Saison aufzugeben, „das Dümmste, was ich je gehört habe“. Er versicherte volles Vertrauen in den Stab, einschließlich Andersson und Gradin, und wies darauf hin, dass Ressourcen für mögliche Neuzugänge verfügbar sind. Vor fünf Spielen schnitt Modo mit 2,3 Punkten pro Spiel und Platz drei in der Form ab. Acht Punkte hinter BIK Karlskoga um einen Top-3-Platz jagt Modo AIK um Heimvorteil in den Playoffs. Die nächsten Heimspiele gegen Kalmar am Mittwoch und Vimmerby am Freitag bieten Gelegenheit zur Neuordnung. Die Führungsspitzen betonen die Zusammenführung der Gruppe ohne Schuldzuweisungen, um mit Schwung in die Postseason einzuziehen. Andersson appellierte an die Fans: „Ich hoffe, wir bekommen ihren vollen Rückhalt in der Hägglund und sie sind der zusätzliche Feldspieler, der sie sein können.“