Malmö Redhawks drehten das Spiel gegen Tabellenführer Frölunda und sicherten sich einen Punkt in der 2:3-Niederlage im Shootout. Torwart Oskar Blomgren parierte 32 Mal, war aber danach selbstkritisch. Die Moral und der Kampfgeist des Teams wurden als Schlüssel zum positiven Ergebnis gelobt.
Malmö Redhawks trafen auf Tabellenführer Frölunda in einem Zweitfeiertagsspiel vor 12.600 Zuschauern in der Arena. Frölunda dominierte den Start und ging durch Noah Hasas Tor in Führung. Redhawks’ 21-jähriger Torwart Oskar Blomgren war mit dem Save unzufrieden: „Er hat es einfach aufs Handgelenk genommen. Ich war nicht ganz bereit dafür. Das hätte ich jeden Tag der Woche halten müssen.“
In der Pause zwischen dem ersten und zweiten Drittel gab es ein wichtiges Gespräch in der Kabine. „Es ging darum, dass wir viel mehr fahren müssen. Und keinen Respekt zeigen. Mehr Fokus auf Abschlüsse und 100 Prozent geben“, sagt Blomgren. Frölunda machte das 2:0 durch ein weiteres Tor von Hasa, das Blomgren sich ebenfalls vorwarf: „Auch da war ich nicht super. Ich weiß, dass ich es besser kann.“
Mit etwas über zehn Minuten vor Ende des dritten Drittels verkürzte Axel Sundberg auf 1:2, und das Publikum feuerte das Team an. Janne Kuokkanen dribbelte durch, konnte aber Frölundas Torwart Lasse Johansson nicht bezwingen, und Robin Salo traf die Latte. Bei 2:26 Minuten Strafe für Frölundas Arttu Ruotsalainen, Redhawks zogen Blomgren für einen Sechs-gegen-Vier-Vorteil ab. Mit 44 Sekunden Restzeit glich Calle Persson aus, der Puck prallte aber an Fredrik Händemark ab: „Der Puck traf ‚Frippe‘ und ging rein“, sagt Persson.
Nach einer torlosen Verlängerung erzielte Jacob Peterson den Siegtreffer für Frölunda im Shootout. Blomgren, der sich bei Penaltys stark fühlte, war genervt: „Diesen Penalty hatte ich schon vorher gesehen.“ Trotz der Niederlage lobte er die Teamleistung: „Wir geben nie auf. Wir zeigen, dass wir zur Spitze gehören.“ Im letzten Drittel waren die Redhawks besser, und der Punkt gilt als Stärke-Signal für das überraschend starke Team.