Örebro Hockey sicherte sich einen überraschenden 4–2-Sieg gegen starke Malmö Redhawks in der Behrn Arena. Trotz Malmös exzellenter Form in den letzten zehn Spielen dominierte Örebro, gestützt durch neue Spieler. Trainer Niklas Eriksson nannte es eine der besten Leistungen des Teams diesen Winter.
Örebro Hockey erhielt einen Schub, nachdem zwei neue Spieler innerhalb eines Tages ankamen: Jesse Ylönen und Kalle Miketinac. Sie leisteten sofort einen starken Beitrag gegen Malmö Redhawks, die mit fünf aufeinanderfolgenden Auswärtssiegen und als heißestes Team der SHL in den letzten zehn Spielen anreisten. Das Spiel in der Behrn Arena begann mit Örebros 1–0-Führung durch Teemu Turunen sieben Minuten in der zweiten Periode. Malmö, das in den ersten 30 Minuten nur einen Schuss aufs Tor hatte, glich durch Seth Bartons Schuss von der blauen Linie kurz nach der Mitte aus (1–1). Doch in der dritten Periode ereilte die Redhawks das Desaster: Kalle Kossila machte 2–1, gefolgt von David Quennevilles 3–1 innerhalb von 23 Sekunden durch passives Verteidigen. Fredrik Händemark verkürzte in Powerplay auf 3–2, aber Örebro konterte schnell mit 4–2 nach Malmös Schlamperei in der Offensive. Trainer Tomas Kollar war enttäuscht: „Wir haben unser Niveau in nichts erreicht. Diese Leistung reicht nicht, um in dieser Liga zu gewinnen.“ Er hob Mängel im Schlittschuhlaufen, Passspiel und Angriff hervor. Niklas Eriksson lobte die Teamleistung: „Sehr gut, eine unserer besseren Vorstellungen diesen Winter.“ Jesse Ylönen blockte Malmös Angriffe effektiv und brachte die Kritiker zum Schweigen. Der Sieg folgt auf einen 4–3-Erfolg gegen Djurgården am Donnerstag und verbessert die Aussichten für Örebro, zuvor eines der schwächeren Teams der Liga. Malmö wartet mit sechs aufeinanderfolgenden Auswärtsspielen aufgrund der Handball-EM.