Örebro Hockey verlor ein entscheidendes Match gegen HV71 in der Behrn Arena nach einem dramatischen Wendepunkt. Ein potenzieller Vorsprung von neun Punkten in der SHL-Tabelle schrumpfte auf drei Punkte. Trainer Niklas Eriksson kritisiert den Mangel an Opfersinn im Team.
Örebro Hockey hatte die Chance, sich in der SHL-Tabelle gegen HV71 absetzen, doch es kam zu einem Zusammenbruch. Das Match in der Behrn Arena war in den ersten beiden Dritteln ausgeglichen, aber Stürmer Patrik Puistola wurde nur 14 Sekunden nach Beginn des zweiten Drittels bestraft, was HV71 den Schwung gab. Die Gäste nutzten das aus und gewannen das Spiel. Puistola nannte die Strafe einen Unfall: „Ich wollte mein Team nicht in diese Lage bringen. Aber ich konnte wenig tun.“ Trainer Niklas Eriksson war danach kritisch und wies auf mentale Schwächen hin: „Einige Spieler waren vielleicht nicht demütig genug, um die Arbeit zu erledigen, und ich glaube, einige hatten zu viel Anspannung.“ Statt einen neun Punkte Vorsprung zu sichern, hält Örebro nur noch drei Punkte Vorsprung. Fragen zur Form und Moral des Teams tauchen auf, mit Überschriften, die es als ein Team beschreiben, das Unruhe ausstrahlt. Puistola soll zu Frölunda wechseln, doch er verweigert jeden Kommentar zum Wechsel.