Örebro Hockey führte 3–2 im dritten Drittel gegen Tabellenführer Rögle, verlor aber 3–4 inmitten von Torchaos und Schiedsrichterentscheidungen. Es war Örebros vierter Sieg in Folge in der SHL. Trainer und Spieler äußerten Frustration über die seltsamen Torsituationen.
Örebro Hockey startete stark gegen Rögle BK in der Behrn Arena am 3. Januar 2026 und führte 1–0 nach dem ersten Drittel dank der Karlavagnen-Formation. Im zweiten Drittel glich Rögle auf 1–1 aus, doch Chaos brach aus, als die Torsirene während des offenen Spiels ertönte. Die Schiedsrichter prüften und gaben das Tor Rögle, obwohl Örebro-Trainer Niklas Eriksson anderer Meinung war.
Torschütze Fredrik Olofsson war ratlos: «Das ist sehr interessant. Bei diesem Tor höre ich jemanden rufen: ‘Nein, das ist eindeutig nichts.’ Und dann... Es gibt ein Hin und Her in der Kommunikation. Und wenn man unsicher ist, sollte man nicht einfach behaupten, was man denkt.»
Kurz darauf wurde ein klares Rögle-Tor wegen Handpass aberkannt, was Rögle-Trainer Dan Tangnes aufbrachte: «Ich bekomme keine echte Erklärung. Ich weiß nicht, ob ich lachen oder weinen soll.» Örebro drehte ein 1–2-Defizit in eine 3–2-Führung im dritten Drittel, doch Lubos Horky sicherte Rögle den 4–3-Sieg in der letzten Minute.
Nach dem Spiel war Örebros Noah Steen frustriert: «Im Moment fehlen mir die Worte. Es ist so verdammt bitter.» Die Niederlage ist Örebros vierte in Folge und weckt Sorgen für die Zukunft. In der Pause traten Smash Into Pieces auf, doch Heimm Fans protestierten mit einem Banner: «Wir sind nicht Melodifestivalen.»