Örebro Hockey erlitt eine vernichtende 0:3-Heimniederlage gegen Färjestad, wodurch das Team nur noch auf Tor差 vom Abstiegs-Playoff entfernt ist, mit elf Spielen Rest. Kapitän Glenn Gustafsson fordert Fokus auf eigene Punkte, während Trainer Niklas Eriksson starker Kritik ausgesetzt ist. Sportchef Henrik Löwdahl gesteht gemeinsame Verantwortung in der Krise.
Örebro Hockey steckt in der tiefsten Krise der Saison nach der 0:3-Niederlage gegen Färjestad BK in der Behrn Arena. Das erste Tor fiel früh in der zweiten Periode zur 8:32-Minute, und es hätte schlimmer kommen können ohne die starke Leistung des Torwarts Jonas Arntzen. Mit elf Runden Rest liegt das Team nun nur auf Tor差 vom Abstiegs-Playoff entfernt, besonders nachdem HV71 und Linköping Siege holten und den Druck erhöhen. Kapitän Glenn Gustafsson betont, Frustration nicht die Oberhand gewinnen zu lassen. „Wir können nicht dasitzen und fürchten, dass andere Punkte holen; das ist für mich Game Over. Wir müssen unsere eigenen Punkte holen“, sagt er zu Nerikes Allehanda. Trainer Niklas Eriksson, der heftiger Kritik ausgesetzt ist, verteidigt die Position: „Wir wurden auf Platz 13 getippt. Dass wir da sind, wo wir sind, ist vielleicht nicht so überraschend.“ Sportchef Henrik Löwdahl geht offen auf die Kritik ein nach dem Spiel. „Natürlich hat der Trainer eine große Verantwortung, genau wie ich. Niemand kann sich drücken“, erklärt er. Ein Leitartikel in der Zeitung warnt, dass Eriksson keine weiteren Chancen mit einem Team bekommen kann, das den Glauben verloren hat, und fordert Wechsel. Trotz Vorhersagen eines Abstiegsplatzes vor der Saison haben Örebros Leistungen die Fans schon vor Puckabwurf zum Seufzen gebracht.