Klopp würdigt Salahs beispielloses Vermächtnis vor dessen Abschied von Liverpool

Der ehemalige Liverpool-Trainer Jürgen Klopp hat Mohamed Salah Tribut gezollt, nachdem der Abschied des Ägypters aus Anfield zum Saisonende bekannt gegeben wurde. Im Vorfeld eines Benefizspiels lobte Klopp Salahs rekordverdächtige Leistungen und dessen Professionalität während ihrer gemeinsamen Zeit.

Nachdem Liverpool Anfang der Woche bestätigt hatte, dass Mohamed Salah den Verein am Ende der Saison 2025/26 verlassen wird, äußerte sich der ehemalige Trainer Jürgen Klopp voller Anerkennung über den ägyptischen Stürmer. Im Vorfeld eines Benefizspiels zwischen den Legenden des FC Liverpool und von Borussia Dortmund blickte Klopp auf ihren gemeinsamen Weg seit Salahs Ankunft von der Roma im Jahr 2017 zurück. Salah verlässt den Verein als einer der besten Torschützen der Vereinsgeschichte mit 255 Treffern in 435 Einsätzen und liegt damit hinter Ian Rush (346) und Roger Hunt (285) auf dem dritten Platz. Er trug während Klopps Amtszeit zu sieben großen Titeln bei, darunter die Champions League, zwei Premier-League-Titel (einer nach Klopps Amtszeit), der FA Cup, der EFL Cup, der UEFA Super Cup und die FIFA-Klub-Weltmeisterschaft – gekrönt von beeindruckenden 47 Torbeteiligungen in der vergangenen Saison. 'Ich glaube, Mo und ich, wir hatten große Träume, aber ich denke, wir haben es nicht gewagt, so groß zu träumen', sagte Klopp. 'Die Zahlen, die er produziert hat, die Maßstäbe, die er gesetzt hat, ich glaube, einige davon, wenn nicht sogar alle, werden unerreicht bleiben. In der modernen Ära der Premier League definitiv.' Klopp lobte Salahs Widerstandsfähigkeit inmitten von Lob und Kritik: 'Er ist einer der besten Profis, die ich je getroffen habe, er ist einer der besten Menschen, die ich je kennengelernt habe.' Ihre Beziehung war zwar von gelegentlichen Auseinandersetzungen geprägt, aber auch von einer 'unglaublichen Reise', die stets aus den richtigen Gründen bereinigt wurde. Salahs Abschied markiert das Ende einer Ära in Anfield, in der er den Verein auf eine neue Stufe hob und dabei stets außergewöhnliche persönliche Standards wahrte.

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