Molly Ringwald, bekannt für ihre Rollen in John Hughes’ Klassikern der 1980er, erklärte auf dem Sundance Film Festival 2026, dass der verstorbene Regisseur nicht wollte, dass seine Filme nachgedreht werden. Sie sprach sich für neue Geschichten aus, inspiriert von Filmen wie The Breakfast Club, statt direkter Nachmachungen aus. Ringwald präsentierte dort ihren neuen Film Run Amok.
Molly Ringwald wurde durch Hauptrollen in John Hughes’ Coming-of-Age-Filmen berühmt, darunter Sixteen Candles und Pretty in Pink. In einem Gespräch mit dem Magazin People auf dem Sundance Film Festival 2026 sprach sie über die Möglichkeit, diese ikonischen Filme nachzudrehen. „Nun, sie können nicht [nachgedreht werden], weil sie nicht ohne die Erlaubnis von [dem verstorbenen] John Hughes gemacht werden können, und er wollte nicht, dass die Filme nachgedreht werden“, sagte Ringwald. „Und ich denke nicht, dass sie das wirklich sollten.“Hughes, dessen Filme die 1980er prägten, starb 2009 an einem Herzinfarkt im Alter von 59 Jahren. Während Ringwald Remakes ausschloss, begrüßte sie frische Ansätze zu den Themen. Sie hob The Breakfast Club, den Kultklassiker von 1985, als besonders relevant für heute hervor. „Ich finde, wenn jemand etwas macht, würde ich es vorziehen, dass sie etwas machen … das von ‚[The] Breakfast Club‘ nimmt und darauf aufbaut und die Probleme dieser Generation darstellt, anstatt zu versuchen, etwas von einer anderen Zeit nachzubauen“, erklärte sie.Ringwald reflektierte auch über ihre Co-Stars aus der Zeit. „Ich sehe Jon Cryer am häufigsten, aber ich liebe sie alle. Annie – ich liebe Annie Potts – und ich sehe Andrew McCarthy ab und zu … Es ist schwer zu glauben, dass es 40 Jahre her ist [seit der Uraufführung von ‚Pretty in Pink‘]“, bemerkte sie.Auf dem Sundance präsentierte Ringwald Run Amok, ihren neuen Film über eine 13-jährige Erstklässlerin namens Meg, die eine musikalische Nachstellung eines Schulmassakers von vor 10 Jahren inszeniert. Zu ihren jüngsten Arbeiten gehören die Filme Montauk, Pursued und The Kissing Booth sowie die Serien Feud, Riverdale und The Secret Life of the American Teenager.