Der Mount Semeru an der Grenze von Lumajang und Malang in Ostjava brach am Donnerstagabend, dem 1. Januar 2026, aus, wobei die Eruptionssäule 900 Meter über dem Gipfel erreichte. Dies war der vierte Ausbruch des Tages nach drei am Morgen. Das Zentrum für Vulkanologie und geologische Gefahrenminderung (PVMBG) hält den Alarmstatus aufrecht und gibt Sicherheitsempfehlungen für Anwohner in der Nähe heraus.
Der Mount Semeru, der höchste Vulkan Javas, zeigte am 1. Januar 2026 erneute Aktivität. Laut Sigit Rian Alfian vom Semeru-Beobachtungsposten ereignete sich der Ausbruch um 18:37 WIB mit einer Eruptionssäulenhöhe von etwa 900 Metern über dem Gipfel bzw. 4.576 Metern über dem Meeresspiegel. „Ein Ausbruch des Mount Semeru ereignete sich am Donnerstag um 18:37 WIB mit einer beobachteten Eruptionssäulenhöhe von rund 900 Metern über dem Gipfel bzw. 4.576 mdpl“, hieß es in seinem schriftlichen Bericht.
Die Aschesäule wurde als weiß bis grau mit dichter Intensität beobachtet, die nach Nordost und Ost driftete. Der Ausbruch wurde auf dem Seismographen mit einer maximalen Amplitude von 23 mm und einer Dauer von 153 Sekunden aufgezeichnet. Am Vormittag desselben Tages brach der Berg dreimal aus: um 01:26 WIB mit 1.000 Metern, um 04:01 WIB mit 900 Metern und um 05:29 WIB mit 900 Metern.
Der Mount Semeru befindet sich derzeit auf Stufe III oder Alarmstatus. Das PVMBG empfiehlt, Aktivitäten im Südostsektor entlang des Besuk Kobokan bis 13 km vom Gipfel zu vermeiden. Darüber hinaus 500 Meter von Flussufern entfernt bleiben aufgrund möglicher Ausbreitung heißer Wolken und Lahars bis 17 km. Zudem sind Aktivitäten innerhalb eines 5-km-Radius um den Krater aufgrund des Risikos von Geschosssteinen verboten.
Anwohner werden aufgefordert, wachsam gegenüber heißen Wolken, Lavadurchbrüchen und Lahars in Flüssen wie Besuk Kobokan, Besuk Bang, Besuk Kembar, Besuk Sat und Nebenflüssen des Kobokan zu sein. Diese Empfehlungen sollen die Gemeinden vor den wiederkehrenden Ausbruchsgefahren schützen.