Die Präfektur von La Réunion hat am Donnerstag, 1. Januar, die Alarmstufe 1 ausgerufen wegen eines wahrscheinlichen oder unmittelbar bevorstehenden Ausbruchs des Piton de la Fournaise. Seit 4:47 Uhr wurde eine seismische Krise erfasst, die darauf hindeutet, dass Magma auf dem Weg zur Oberfläche ist. Der Zugang zum Gelände des Vulkans wurde aus Sicherheitsgründen gesperrt.
Die Präfektur von La Réunion hat früh am Donnerstag, den 1. Januar 2026, die Aktivierung der Alarmstufe 1 wegen des „wahrscheinlichen oder unmittelbar bevorstehenden“ Ausbruchs des Piton de la Fournaise angekündigt, eines der aktivsten Vulkane der Welt. In einem unbewohnten Gebiet im Südosten der Insel gelegen, hat dieser Vulkan in den letzten zehn Jahren rund zwanzig Ausbrüche erlebt, oft mit spektakulären Lavaströmen.
Seit 4:47 Uhr Ortszeit (1:47 Uhr in Paris) hat das Observatorium Piton de la Fournaise eine seismische Krise aufgezeichnet, die darauf hindeutet, dass „das Magma den Magmareservoir verlässt und sich zur Oberfläche ausbreitet“, wie das Observatorium in einer Pressemitteilung mitteilt. Daraufhin hat die Präfektur ab 6:00 Uhr (3:00 Uhr in Paris) die Sperrung des Vulkangelaändes angeordnet, am ersten Tag des Jahres.
Diese Vorsichtsmaßnahme soll jegliche Risiken für die Bevölkerung verhindern, obwohl das Gebiet unbewohnt ist. Die Behörden beobachten die Lage genau, und bisher waren keine Evakuierungen nötig. Piton de la Fournaise bleibt ein zentraler Punkt wissenschaftlichen und touristischen Interesses für La Réunion.