Ein massiver Stromausfall traf Mayotte am 23. Dezember und betraf das gesamte Übersee-Departement. Der Vorfall, der am frühen Nachmittag eintrat, störte die Kommunikation und die Wasserversorgung. Die Präfektur berichtet, dass 92 % der Abonnenten bis zum Abend wieder angeschlossen waren.
Am 23. Dezember um ca. 13:35 Uhr führte ein Defekt an einem Evakuierungstransformator im Kraftwerk Longoni im Norden Mayottes zu einem Kaskadenversagen im gesamten Stromnetz. Laut Präfektur ereignete sich der schwere Vorfall um 14:00 Uhr Ortszeit (11:00 Uhr in Paris) und verursachte einen flächendeckenden Blackout im Archipel.
Electricité de Mayotte (EDM) setzte alle verfügbaren Techniker ein, um den Strom wiederherzustellen. Nach erfolglosen Versuchen stabilisierte sich die Wiederverbindung gegen 16:30-16:45 Uhr. Am frühen Abend hatten 92 % der Abonnenten – ca. 50.000 Haushalte – wieder Strom, und das Unternehmen hofft auf vollständige Wiederherstellung bis zum Tagesende.
Die Präfektur gibt an, dass sich die Lage schrittweise, Sektor für Sektor, verbessert. Sie überwacht in Abstimmung mit dem Krankenhauszentrum Mayottes die zu Hause hospitalisierten Patienten und betont, dass die Situation unter Kontrolle bleibt.
Der Ausfall betraf auch die Kommunikation, die durch stromlose Relaisantennen gestört war, sowie das Trinkwasser, mit Unterbrechungen durch Auswirkungen auf Produktions- und Speicherinfrastruktur. Die Wasserproduktion normalisiert sich wieder, punktuelle Unterbrechungen können jedoch in den nächsten 24 Stunden auftreten. Das Telefonnetz wird departmentweit wiederhergestellt.
Die Präfektur fordert die Bewohner auf, die Telefonleitungen nicht zu überlasten und bis zur vollständigen Wiederherstellung keine Stromanschlüsse zu manipulieren.