Ein Wanderer ist am Samstag nach einem Sturz von fast 200 Metern am Vulkan Calbuco im Nationalreservat Llanquihue ums Leben gekommen. Die CONAF rief Besucher dazu auf, Ausflüge sorgfältig zu planen und geeignete Ausrüstung zu verwenden.
Der Bergsteiger stieg gerade durch den Sektor El Canalón an der Westseite des Vulkans ab, als sich der Unfall ereignete. Sein Begleiter alarmierte die Carabineros, woraufhin eine Rettungsaktion eingeleitet wurde, bei der ein Hubschrauber der chilenischen Luftwaffe sowie Einsatzkräfte der GOPE zur Bergung des Leichnams unterstützt wurden.
Fernando Gebhard, Regionaldirektor der CONAF für Los Lagos, empfahl Wanderern, Besuche in Nationalparks und Reservaten, insbesondere in Hochgebirgsregionen, genau zu planen. Er betonte die Notwendigkeit, Steigeisen, einen Eispickel, einen Helm und geeignete technische Kleidung mitzuführen.
Gebhard erklärte, dass Besucher immer in einer Seilschaft von mindestens zwei erfahrenen Personen unterwegs sein sollten. Er riet zudem dazu, die aktuellen Bedingungen vor Ort und erforderliche Genehmigungen zu prüfen oder bei mangelnder Erfahrung zertifizierte Bergführer zu engagieren.
Die CONAF wies darauf hin, dass diese Maßnahmen sowohl den Schutz von Menschenleben als auch das Naturerbe Chiles gewährleisten und betonte, wie wichtig verantwortungsbewusstes Handeln in Schutzgebieten sei.