Drei Arbeiter wurden am Samstag beim Einsturz einer Baugrube für einen Regenwasserkanal an der Avenida Leopoldo Lugones im Stadtviertel Núñez in Buenos Aires verletzt. Zwei wurden verschüttet und von der Feuerwehr gerettet, während der dritte vor Ort einen Nervenzusammenbruch erlitt. Die Verletzten wurden in das Pirovano-Krankenhaus gebracht und sind nach Angaben der Rettungsdienste außer Lebensgefahr.
Der Vorfall ereignete sich bei der Installation eines Regenwasserrohrs in einer sechs Meter breiten und drei Meter tiefen Grube zwischen der Puente Labruna und der Straße La Cachila. Ein Erdabschnitt von 2,20 Metern Tiefe und zwei Metern Breite gab plötzlich nach und begrub zwei Arbeiter bis zu den Schultern unter sich. Einer konnte sich selbst befreien und die Behörden über den Einsturz alarmieren.
Die städtische Feuerwehr leitete eine Rettungsaktion ein, wobei die Arbeiter die gesamte Zeit über bei Bewusstsein blieben. Der Rettungsdienst SAME entsandte sechs Krankenwagen und einen Rettungshubschrauber. Die beiden geretteten Männer, etwa 40 Jahre alt, wurden in das Pirovano-Krankenhaus gebracht: einer per Helikopter und der andere per Krankenwagen. Der dritte Arbeiter wurde vor Ort wegen eines schweren Nervenzusammenbruchs medizinisch versorgt.
Alberto Crescenti, Leiter des SAME, bestätigte, dass die Verletzten lebend und bei Bewusstsein im Krankenhaus eintrafen, um im Schockraum untersucht zu werden. „Sie sind außer Lebensgefahr“, erklärte Crescenti. Sicherheitsteams und Experten untersuchen weiterhin die Ursache des Einsturzes vor Ort.