Nach dem Einsturz eines Hauses in Görlitz mit drei Toten hat die Polizei zwei Tatverdächtige festgenommen. Die Männer sollen Rohrleitungen beschädigt haben, was zu einer Gasexplosion geführt haben könnte.
Am 18. Mai 2026 stürzte ein Haus in der James-von-Moltke-Straße in Görlitz nach einer vermuteten Gasexplosion ein. Dabei kamen zwei rumänische Touristinnen im Alter von 25 und 26 Jahren sowie ein 48-jähriger bulgarisch-deutscher Mann ums Leben.
Die Polizei nahm einen 27-jährigen Polen und einen 33-jährigen Afghanen fest. Beide befinden sich bereits in anderer Sache in Untersuchungshaft. Ermittler vermuten, dass die Männer als Metalldiebe Rohrleitungen manipulierten und so die Explosion auslösten.
Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln wegen Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion mit Todesfolge in Tateinheit mit fahrlässiger Tötung. Die Behörden bitten um Zeugenhinweise und setzen eine Belohnung von 5000 Euro aus.